5 Jahre Surface – eine ausführliche Zeitreise

Das Microsoft Surface gibt es seit mittlerweile fünf Jahren und ich bin ein User seit der ersten Stunde. In diesem Artikel gehe ich kurz ein wenig auf meine persönlichen Erfahrungen mit dem Surface ein und verlinke auch ein paar von mir verfassten Artikel aus dieser Zeit.

Fangen wir aber erst einmal mit einer kleinen Übersicht an:

Wenn man sich ein Surface kaufen will kann man heute zwischen 5 verschiedenen Modellen auswählen:

  • Surface Pro (Tablet-Laptop-Desktop[mit Dock])
  • Surface Book (Tablet-Laptop-Desktop[mit Dock])
  • Surface Laptop (Laptop)
  • Surface Studio (Desktop)
  • Surface Hub (Desktop / Whiteboard)

Mit den unterschiedlichen Modelle versucht man bei Microsoft auf unterschiedliche Kundenanforderungen einzugehen. Von all den Modellen ist aber nur das Surface Pro ein direkter Nachfolger des Ur-Surface (RT). Das Surface Book würde ich vielleicht sogar noch als eine weiter Entwicklung des Surface Pro ansehen. Surface Hub und Studio sind in meinen Augen interessante Geräte, da diese wieder eine eigene Produktkategorie erschaffen haben. Den Surface Laptop halte ich für eine einzige Fehlkonstruktion.

Gemeinsamkeit aller Surface Modelle

Alle aktuellen Surface Modelle haben eine Gemeinsamkeit die in meinen Augen gleichzeitig der größte Differenzierungsfaktor gegenüber anderen Geräten auf dem Markt ist.

Sie unterstützen alle die Eingabe per Stift. Das Ur-Surface RT hatte zwar noch keinen Stift Support wobei dieses seinerzeit wohl vor allem der Treiberproblematik mit dem ARM Chipsatz und der entsprechenden Windows 8 Version zu tun hatte.

In meinem Blog gehe ich sehr oft darauf ein, warum ich Geräte mit Stift bevorzuge. In meinen Augen wird ein Gerät mit Stift zu digitalen Papier und Stift. Oder von mir aus Papier 2.0

Beginn der Zeitreise auf meinem Blog

Wie versprochen möchte ich einige Artikel aus den vergangenen 5 Jahren einmal hier wieder aufgreifen.

Surface RT – für die Uni, Arbeit, Freizeit geeignet? (November 2012)

Natürlich habe ich mir das Surface RT unmittelbar im Oktober 2012 vorbestellt. Nachdem ich es dann einige Zeit hatte habe ich im November 2012 meinen ersten Testbericht dazu verfasst.

Grundsätzlich war ich seinerzeit recht zufrieden mit den Surface RT. Ich persönlich habe es produktivere alternative zu dem iPad gesehene. Wobei ich damals schon das fehlen einer Sim-Karte für mobiles Internet vermisst habe (was sich ja bis 2017 auch nicht geändert hat).

Damals in 2012 gab es die ganzen Microsoft Apps wie Word, Excel, PowerPoint, etc. noch nicht für iOS. Deshalb hielt ich das RT Gerät auch für ein besseres Gerät als das iPad.

Das beste am Surface Pro ist der Stift (Januar 2013)

In meinem Artikel aus Januar 2013 habe ich mich unglaublich darüber aufgeregt, dass Microsoft es bei seiner Pressearbeit nicht schafft die Besonderheit des Surface Pro’s weiter hervorzuheben. Dabei handelt es sich in meinen Augen schon damals um den Stift. Das Surface Pro 1 hat die Wacom Technologie unterstützt und war ein extrem gutes Gerät wenn es um die Stifteingabe ging.

Echter Erfahrungsbericht Surface Pro (Juni 2013)

Im Februar 2013 habe ich mir das Surface in Seattle gekauft. Nachdem ich es einige Zeit in Benutzung hatte habe ich dann in Juni auch einen Artikel dazu geschrieben. Ein kleiner Ausschnitt aus dem Artikel von damals:

Das Gerät ist das beste Win8 Tablet wenn es um den Bereich des E-Inking geht was ich bis jetzt in benutzen durfte. Eigentlich wollte ich mir das Surface Pro gar nicht im Amerika kaufen, aber der Stift hat mich so begeistert in dem Windows Store in den USA, dass ich nicht wiederstehen konnte. Schreiben (und von mir aus auch zeichnen) auf dem Surface Pro kommt nicht nur nah an das analoge schreiben auf Papier an ich würde sogar sagen, es übertrifft das ganze um längen. Wenn ihr ein Device zum Handschriftlichen Notizen machen sucht, dann geht im Moment kein Weg am Surface Pro vorbei wenn ihr mich fragt.

Das Surface Pro 1 habe ich damals schon als Produktivitätstablet bezeichnet.  Das Surface Pro 1 habe ich bis zum Pro 3 weiterbenutzt und war immer damit sehr zufrieden.

Vergleich Surface Pro 2 VS Surface Pro (Dezember 2013) 

Im Dezember 2013 wurde das Surface 2 und das Pro 2 vorgestellt. Das Surface 2 war wieder ein ARM Gerät. Ich habe es mir zwar auch gekauft und es war auch deutlich besser als das Surface RT aber da das Surface 2 immer noch keinen Stift unterstützt hat und die App-Lücke im Vergleich zu iOS immer größer wurde, hat mein Surface 2 schnell staub angesetzt.

Da das Surface Pro 2 mehr eine Facelift als ein neues Modell war, habe ich es mir seinerzeit auch nicht gekauft.

Nach meiner Testzeit ist etwas passiert mit dem ich nicht gerechnet hätte. Ich will das Surface Pro 2 gar nicht, also geschenkt würde ich es nehmen 🙂 aber kaufen muss ich es nicht unbedingt. Das Surface Pro ist immer noch ein super Tablet welches für meine Zwecke absolut ausreicht. Falls Ihr jetzt vor der Kaufentscheidung steht überlegt wie wichtig euch der Akku wirklich ist und entscheidet anhand dessen.

Für mich hat Akku damals (und heute auch nicht) nie eine besonders große Rolle bei der Geräteauswahl gespielt. Ich habe meine Geräte immer geladen wenn sich die Gelegenheit geboten hat. Damit bin ich damals, wie auch heute immer noch, immer mit dem Akku ausgekommen.

Surface Pro 3 – Gedanken und offene Fragen (Juni 2014)

Bei dem Surface Pro 3 wurde zum ersten mal der Slogan „The tablet that can replace your laptop“ beworben. Das Gerät selber hat mir damals schon nach der Präsentation gut gefallen.

Die Fragen und Gedanken die ich mir damals gestellt habe waren folgende:

  • Sollte ich das Surface Pro 3 vorbestellen?
  • Ersetzt das Surface Pro 3 wirklich meinen Laptop?
  • Warum ist das Surface Pro 3 so teuer?
  • Wie wird das schreiben mit dem Stift?
  • Was will mir die Surface Pro 3 Werbung sagen?

Das Surface Pro 3 war ein echter Quantensprung zu dem Pro 1 und Pro 2. Das Design von dem Pro 3 hat sich bis zu dem heutigen Surface Pro (5) nicht grundlegend verändert. Tatsächlich ist dies aus meiner heutigen Sicht auch gar nicht nötig gewesen. Lediglich die technischen Komponenten wurden weiterentwickelt und erneuert. Der Launch Trailer ist heute noch genauso modern, zeitlos und richtig wie damals 2014

Surface Pro 3 für das Studium in der Uni (Oktober 2014)

Zwischen Juni und Oktober gab es noch ein paar Artikel zu dem Surface Pro 3. Aber in dem oben genannten Artikel habe ich meine Erfahrungen zu dem Surface Pro 3 und dem Studium nach mehreren Monaten Nutzung zusammengefasst.

Also mein Fazit: Das Surface 3 ist ideal für das Studium. Falls Ihr glaubt der Preis sei euch zu hoch, rechnet es einfach auf die Semester um und beachtet dabei das ihr ein Gerät habt, dass 2 Funktionen auf einmal erfüllt. Ich finde vom Preis / Leistungsverhältnis gibt es zur Zeit kein besseres Gerät und ich bin der festen Überzeugung das jeder Student der digitales Papier im Studium benutzt nachhaltig sein Studium verbessern wird.

Ich benutze mein Surface Pro 3 heute tatsächlich immer noch und bin damit immer noch zufrieden. Wobei ich heute halt auch das Surface Dock und den Stift vom Surface Pro 4 benutze.

Vergleich Surface 3 oder Surface Pro 3 (Mai 2015) 

Fairer Weise müssen wir auch noch mal kurz das Surface 3 erwähnen. Ein letztes Aufbäumen von Microsoft und dem Versuch ARM Geräte als Konkurrenz zu dem iPad im Markt zu positionieren.

In meinem Hands-On Test hat es dann auch gar nicht schlecht abgeschnitten. Gut gefallen hat mir, dass man auch endlich die Stift-Unterstützung mit eingebaut hat.

Im Video habe ich ja gesagt, dass das Surface Pro 3 als Konkurrenz zu dem MacBook zu sehen ist und das wenn man in der Analogie bleiben möchte man sagen kann, dass das Surface 3 als Konkurrenz zu dem iPad zu verstehen ist. Betrachtet man das Surface 3 also von diesem Blickwinkel aus, dann finde ich, dass das Surface 3 ein gutes Gerät ist. Ich glaube sogar, dass es, weil es jetzt endlich mit einem echten Windows versehen ist, deutlich Produktiver als ein iPad ist. Es ist ähnlich wie sein großer Bruder ein vollwertiges Tablet und gleichzeitig auch ein vollwertiger Computer. Aber mir fällt kein zwingender Grund ein, warum man nicht lieber direkt zu dem Gerät greifen sollte, dass auch beides kann und dabei in beidem besser ist.

Das Surface 3 wurde noch einige Zeit parallel zum später folgenden Surface Pro 4 verkauft, bis es dann sang und klanglos eingestellt wurde.

Surface Book oder Surface Pro 4 kaufen? (Oktober 2015)

Persönlich halte ich seit dem Surface Pro 3 den MS-Claim „the tablet that can replace your laptop“ bis heute für wahr. Es gibt in meinen Augen keinen wirklichen Grund für einen Laptop wenn man auch ein Surface Pro kaufen kann. Das einzige was ich gelten lassen kann, ist das ein Laptop ggf. mehr Power als ein reines Tablet hat. Wobei die Surface Pro Geräte nie wirklich „untermotorisiert“ waren.

Für die Power-User die wirklich Grafikkarten-Power brauchten hat man darauf hin das Surface Book vorgestellt.

Ich erinnere mich heute noch daran wie hell auf begeistert ich war als der Panos Panay den Tablet vom „Laptop-Dock“ abgenommen hat.  Das kann man heute auch immer noch deutlich spüren wenn man den Artikel von damals liest.

Tatsächlich bin ich damals fest davon ausgegangen, dass ich mir das Surface Book direkt kaufen werde. Glücklicherweise konnte ich es damals auch etwas länger testen, aber da ich es für nicht so gut wie mein Surface Pro 3 gehalten habe (von der Vielseitigkeit her) bin ich bei meinem alten Modell geblieben. Auch das Surface Pro 4 habe ich mir nicht gekauft, da es im Vergleich zu dem Surface Pro keine großen Neuerungen gebracht hat.

Kurz hinweisen möchte ich an diese Stelle noch auf meinen Artikel Surface Pro 4 für das Studium an der Uni  (Oktober 2015) der bis heute mein meist gelesener Blog-Eintrag ist. Außerdem ist es auch der Artikel mit den meisten Kommentaren. In mittlerweile 146 Kommentaren stellen auch heute noch Leute Fragen zu dem Surface Pro 4.

Surface Laptop –  Surface Studio

Ich merke der Artikel wird mittlerweile recht lang. Falls ihr es bis hierhin geschafft habt: Vielen Dank für eure Geduld!

Den Surface Laptop (auch wenn er den Stift unterstützt) halte ich  für eine riesige Fehlkonstruktion. Er ist vom Innovationslevel her auf der selben Evolutions-Stufe wie alle Laptops aus den 1990er Jahren stehen geblieben.

Das Surface Studio ist zwar ein sehr cooles Gerät aber leider ein Desktop Rechner (auch wenn er den Stift unterstützt) und damit auch nicht wirklich etwas neues.

Surface Book 2 und Surface Pro Kritik

Auch das aktuelle Surface Pro (5) ist genau genommen nur eine weitere technische Verbesserung. Tatsächlich werde ich mir das Surface Pro 5 wohl demnächst auch kaufen, wenn es nicht das Surface Book2 mit 15“ wird. Noch bin ich unentschlossen.

Was mich aber unglaublich ärgert ist das Microsoft aufgehört hat, den Surface Pen zum Lieferumfang aller aktuellen Geräte hinzuzufügen. Damit brechen Sie zum einem mit einer Tradition die seit dem Surface Pro 1 besteht. Zum anderen hören sie damit auf den in meinem Augen größten Differenzierungsfaktor zu pushen. Es kann natürlich sein, dass der neue Stift mit seinen 4096 Druckstufen und Neigungssensor für die meisten User zu wenig Vorteil bringt und dabei gleichzeitig zu teuer ist. Ich hätte dieses Problem einfach umschifft in dem ich den neuen Surface Geräten den „alten“ Surface Pen beigelegt hätte und den „neuen“ als „Surface Pen Pro“ separat verkauft hätte.

Bei Mobilegeeks habe ich mich dazu auch noch mal ausführlich in dem Artikel „Liebes neues Surface Pro: Geh stiften

Surface Pro – bin ich ein Fanboy?

Eigentlich wollte ich ja nur mal eben kurz einen Artikel machen in dem ich „Happy Birthday Surface“ sage. Tatsächlich ist der Artikel deutlich länger geworden als ich dachte. Ich habe hier längst nicht alle meine Artikel zu der Surface Reihe aufgeführt, sondern nur die, welche für mich besonders sind.

Beim schreiben habe ich deutlich gemerkt, wie lange mich die Surface Geräte schon begleiten. Am wichtigsten war mich schon immer der Stift-Support. Es vergeht kein Tag an dem ich nicht OneNote und meinen Stift benutze.

Als Microsoft damals mit dem Surface angefangen hat auch Hardware zu verkaufen, ging ein Aufschrei bei den klassischen Computerherstellern los. Microsoft soll gefälligst Software verkaufen und sich aus dem Rest raushalten. In all den Jahren hat sich Microsoft sehr geändert. Was man schon an dem neuen Mission Statement sieht:

Our mission is to empower every person and every organization on the planet to achieve more.

Für mich ist das Surface Pro ein ganz wichtiger Teil dieser Strategie. Ich nutze es mittlerweile als 3-in-1 Gerät Tablet-Laptop-Desktop

Diente die Surface Reihe Anfangs noch dazu anderen Herstellern zu zeigen was technisch machbar ist, so ist sie heute vielmehr die physische Manifestierung des Mission Statements.

Ja ich bin ein Surface-Fan! Vielleicht sogar ein Fanboy, wobei ich mir natürlich selbst einrede, dass ich jederzeit das System wechseln würde wenn ein noch besseres Gerät auf den Markt kommt.

7 Antworten zu “5 Jahre Surface – eine ausführliche Zeitreise

  1. >>Damals in 2012 gab es die ganzen Microsoft Apps wie Word, Excel, PowerPoint, etc. noch nicht für iOS. Deshalb hielt ich das RT Gerät auch für ein besseres Gerät als das iPad.<>Für mich hat Akku damals (und heute auch nicht) nie eine besonders große Rolle bei der Geräteauswahl gespielt. Ich habe meine Geräte immer geladen wenn sich die Gelegenheit geboten hat. Damit bin ich damals, wie auch heute immer noch, immer mit dem Akku ausgekommen.<>Es gibt in meinen Augen keinen wirklichen Grund für einen Laptop wenn man auch ein Surface Pro kaufen kann.<<

    Wenn man ein Surface Pro mal in einem durch Schlaglöcher fahrenden oder plötzlich hart bremsenden Fahrzeug oder bei einem Luftloch im Flugzeug zum Arbeiten mit der Tastatur davor auf den Oberschenkeln stehen hatte, fällt einem schlagartig ein triftiger Grund ein, warum man lieber einen Laptop hätte oder, wie ich, immer noch mit einem alten Tablet-Convertible mit per Drehgelenk fest mit dem Display verbundener Tastatur unterwegs ist. Da hält man sich im Notfall nämlich einfach an der Tastatur fest und das Gerät bleibt inklusive Display auf den Oberschenkeln liegen, während sich das Surface Richtung Boden oder bei Turbulenzen im Flieger auch mal Richtung Decke und dann erst Richtung Boden verabschiedet. Das habe ich alles schon erlebt und ich hoffe, dass ich im Flieger nie so ein Gerät an den Kopf kriege.

    In der Hochschule sehe ich häufig, dass Surfaces mit ihren Ständern und dem Tastatur-Cover davor zu tief für die kleinen Klapptischchen im Hörsaal sind und die meisten Studenten daher notgedrungen auf die nur langsam, da mangels Tastbarkeit der Tasten nicht im 10-Finger-System blind zu beschreibende Displaytastatur wechseln. Da sind Studenten mit Laptops besser dran.

    Fazit: Für ein iPad mag ein Surface ein funktionell durchaus höherwertiger Ersatz sein. Mit einem Tablet-Convertible oder einem Notebook mit Wechselakku kann es sich aber nicht wirklich messen.

  2. Verflixt. Das Kommentarfeld interpretiert die Spitzklammern, welche ich als Zitatkennzeichnung benutzt habe ja als Tag-Begrenzer und löscht den Kommentar dazwischen! :,-( Also noch mal anders.

    Zitat: „Damals in 2012 gab es die ganzen Microsoft Apps wie Word, Excel, PowerPoint, etc. noch nicht für iOS. Deshalb hielt ich das RT Gerät auch für ein besseres Gerät als das iPad.“

    Das Problem hat man aber nur, wenn die eigene Arbeit in proprietären Office-Dateiformaten festsitzt, die nur ein einziges Produkt eines einzigen Herstellers halbwegs fehlerfrei lesen und bearbeiten kann. Und es war leider bisher bei Microsoft auch immer nur eine Frage der Zeit, wann alte MS-Office-Dokumente dann mit einer aktuellen Office-Version genausowenig fehlerfrei zu lesen waren wie etwa mit OpenOffice/LibreOffice. Kein Vergleich zu einer aktuellen LaTeX-Version, mit der man problemlos 30 Jahre alte Diplomarbeiten aus dem Hochschularchiv nehmen und die fehlerfrei und ganz ohne Nacharbeiten einfach in professioneller Qualität in ein PDF-Dokument setzen lassen kann.

    Zudem kann ich mit LaTeX glücklicherweise meine Dokumente vollumfänglich, also inklusive Tabellen, mathematischer Formeln, Vektorgraphiken und eingebundenen Bilddateien etc. im Dokument auf jedem Gerät bearbeiten das einen ASCII-Texteditor hat — also notfalls auch im E-Mail-Editor eines Feature-Phones (auf dem für gewöhnlich keine MS Office App installierbar ist), wenn gerade nichts anderes zur Hand ist.

    Zitat: „Für mich hat Akku damals (und heute auch nicht) nie eine besonders große Rolle bei der Geräteauswahl gespielt. Ich habe meine Geräte immer geladen wenn sich die Gelegenheit geboten hat. Damit bin ich damals, wie auch heute immer noch, immer mit dem Akku ausgekommen.“

    Wenn man sich nur in Gegenden aufhält, wo die nächste freie Steckdose nicht weit ist, mag das klappen. Ein Gerät mit fest eingebautem Akku als ,,Mobilgerät„ zu bewerben ist aber imho Irreführung des Kunden, denn wann immer der Akku leer ist sitzt der Nutzer über eine Stunde sehr immobil an der nächsten Steckdose fest und die meisten Surfaces ziehen beim Videorendern im Hintergrund in etwa 2 Stunden ihren Akku leer.

    Für mich ist ein Wechselakku ein Muss und der Akku sollte auch unter Volllast idealerweise noch über 5 Stunden laufen, denn ich habe schon oft Leute mit Geräten mit fest eingbauten Akkus in überfüllten Zügen oder im Transatlantikflieger nach wenigen Stunden däumchendrehen bzw. Zeitung lesen sehen, weil ihr Akku leer war und keine Steckdose in der Nähe — unter anderem auch Bekannte mit Surface Pro 3 und 4, bei denen beim Videorendern der im Urlaub gedrehten Videos im Flieger nach Hause nach nur wenig über 2 Stunden der Akku leer war. Dank auch unter Vollast pro Akku weit länger laufenden Wechselakkus hält mein altes Tablet-Convertible selbst unter Volllast beim Rendern von Urlaubsvideos 12 Stunden im Flieger und noch weitere Stunden beim Transport von und zu Flughäfen auf Akkubetrieb durch. Dank einige zusätzliche Stunden durchhaltendem Zweitakku unter dem Gerät kann ich mir beim Akkuwechsel sogar einige Stunden Zeit lassen wenn der Hauptakku plötzlich leer ist und den Hautpakku dann sogar wechseln, ohne das Gerät auch nur in den Ruhezustand herunterfahren zu müssen, da es ja auf dem Zweitakku weiterläuft bis der vollgeladene, zweite Hauptakku eingeschoben ist.

    Auch bei Bergwanderungen fernab jeder Steckdose ist ein Wechselakku sehr nützlich. Einen Akku kann man so mit dem Solarlader laden und den anderen gleichzeitig im Gerät nutzen, um etwa das Wettersatellitenbild vom Satelliten herunterzuladen und auf diese Weise in den Bergen nicht von einem Wetterumschwung überrascht zu werden. Mit einem Surface ist das nicht zu machen.

      • Da stellt sich für mich die Frage, warum man ein Surface mit Schwabbeltastatur und fest eingebautem Akku benutzt, wenn man ein vollwertiges Business-Tablet-Convertible wie das X61 Tablet hat, dass auch unterwegs beim Arbeiten auf den Oberschenkeln sicher steht und welches dazu noch eine gute Tastatur und einen Wechselakku besitzt, mit dem es im Gegensatz zum Surface praktisch unbegrenzt lange mobil nutzbar ist?

        Ich würde da eher das Surface verkaufen und das X61 Tablet behalten. 😉

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s