Digitalisierung scheitert an Eltern

Auf einer Geburtstagsfeier eines Freundes konnte ich beobachten, wie den Kindern der Gäste zur Beschäftigung und zum Zeitvertreib eine Bastelkiste hingestellt wurde.

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Mich hat sehr fasziniert, wie die Kinder direkt anfingen zu Basteln. Aber irgendwie hat mich das ganze auch ein wenig schockiert. Hätten die Kinder die Zeit und ihre Kreativität nicht besser mit digitaler Beschäftigung nutzen können?

Eigentlich wollte ich den Artikel mit der Überschrift „Digitalisierung scheitert an Kindern“ versehen. Aber eigentlich kann man den Kindern ja keinen Vorwurf machen. Zum spielen wird halt genommen was gerade da ist. Wenn die Erwachsenen nichts anderes als bunte Kartonage, Stempel, Sticker, Kordel usw. haben, muss man halt damit vorlieb nehmen.

Ich gebe zu, dass das Gebiet auf das ich mich mir begebe ein wenig heikel ist:

  1. Habe ich noch keine eigene Kinder
  2. Sollte man sich nicht (unbedingt) in die Erziehung anderer einmischen

Auch meine erschrockenen Ausrufe „Was sind den das hier für Verhältnisse?“ wurden von den Anwesenden eher mit Stirnrunzeln beantwortet.

Tablets für Kinder die Lösung?

Ob wir den jedem Kind ein Tablet in die Hand drücken sollten, wurde ich gefragt. Ausnahmsweise war ich mir nicht wirklich sicher, was den das beste für die Kinder wäre.

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Ich meine es wäre schon cool gewesen, wenn die Kinder Tablets gehabt hätten und mit 3D Apps was gebastelt hätten. Noch cooler wäre, wenn es dann einen 3D Drucker gegeben hätte mit dem das konstruierte dann ausgedruckt hätte werden können.

Oder kleine Roboter die darauf warten programmiert zu werden um irgendwelche Aufgaben durchzuführen.

Oder eine VR Brille mit Tilt Brush in der die Kinder dann so etwas hätten machen können:

Ich gebe zu, dass ich mir bis jetzt noch nicht viele Gedanken darum gemacht habe, wann und womit man Kinder am besten an moderne (bzw. zeitgemäße) Technologie ranführen sollte.

Papier ist nicht mehr zeitgemäß

Mir soll aber keiner erklären, dass es zeitgemäß ist, dass Kinder heute mit dem selben Sachen basteln wie schon vor 100 Jahren ihre Urgroßeltern. Wie schon weiter oben erwähnt, glaube ich, dass man den Kindern keinen Vorwurf machen kann.

Diese frühe Gewöhnung an Papier ist in meinen Augen auch schuld, dass die ganze „papierlos“ Thematik so lange dauert. Erwachsene die mit Papier aufgewachsen sind, tun sich schwer darauf zu verzichten.

Digitales Arbeiten muss man lernen und das fällt im höheren Alter deutlich schwieriger als Kindern die spielend lernen.

Ob man Kindern also lieber ein Tablet in die Hand drücken sollte?
Meine Antwort: Ja ich glaube schon. Was ist eure?

 

 

8 Antworten zu “Digitalisierung scheitert an Eltern

  1. Vorab ich bin selbst Vater von 2 Kindern und bin daher gezwungen mich mit den oben genannten Themen auseinanderzusetzen.
    Im Prinzip gebe ich Dir recht, das Kinder an digitale Medien herangeführt werden sollten. Die Frage ist nur ab welchem Alter, wie und mit welcher Intention.

    Kinder müssen zuerst die Welt im wahrsten Sinne des Wortes begreifen lernen. Dies können sie nur, indem sie Dinge in die Hand nehmen und den Umgang hiermit lernen. Sie lernen am Computer nicht wie sich Materialien verhalten wenn man sie knickt, schneidet oder wie schwer sie sind und was passiert wenn ich etwas zuviel abschneide. (Nur um beim oben genannten Beispiel mit dem Basteln zu bleiben).
    Erst darauf aufbauend können sie dies irgendwann später auf einer digitalen Ebene abstrahieren.

    Ich denke auch nicht, dass der Umgang mit digitalen Medien die motorische Entwicklung von Kindern fördert. Über die Entwicklung von Fähigkeiten und wie dies funktioniert kann man überigens sehr gut bei Gerald Hüther nachlesen. Er hatte mal einen ziemlich guten Beitrag in einer GEO-Ausgabe darüber geschrieben.

    Ich glaube es besteht auch kein Zusammenhang zwischen dem Alter in dem Kinder mit digitalen Medien in Berührung kommen und der Fähigkeit diese sinnvoll einzusetzen oder sich mit diesen auszukennen. Dies hat eher etwas mit Interesse zu tun und/oder mit Bezugspersonen die die Kinder an Digitale Medien heranführen.

    Ich denke auch Kinder sollten möglichst viele Dinge entdecken können. Dazu gehört auch der Umgang mit Papier :-). Erst dann können sie für sich entscheiden, welche Alternative für sie später am besten ist.

    Auch wenn ich total begeistert von OneNote bin und mein Studium zu 95 % papierlos gestalte, so habe ich einige Dinge beruflich wieder auf Papier umgestellt. Manchmal ist es einfach die pragmatischere Lösung

  2. „Mir soll aber keiner erklären, dass es zeitgemäß ist, dass Kinder heute mit dem selben Sachen basteln wie schon vor 100 Jahren ihre Urgroßeltern.“

    Da ein Entweder – Oder draus zumachen ist IMHO zu kurz gedacht, denn das eine geht nicht ohne Vorerfahrung mit dem anderen. Und wie unglücklich die generelle Haltung „was früher war, ist überholt“ für kulturelles Lernen ist, zeigt sich, wenn mans mal auf andere Bereiche überträgt. Man ersetze doch mal „mit denselben Sachen basteln“ durch „mit denselben Sachen backen“, „…kochen“, „…nähen“, „…schreinern“ oder anderen handwerklichen Tätigkeiten ¯\_(ツ)_/¯

  3. Papier und Schere habe ich praktisch seit 20 Jahren nicht gebraucht, also ist es möglich komplett darauf zu verzichten. Mit Papier stand ich auch schon als Kind auf Kriegsfuß, braucht mal also nicht zwingend um irgendwas bestimmtes damit zu lernen, das bildet man sich nur ein. Es gibt auch schöne elektronische Baukisten, mit denen man schon früh was anfangen kann.
    Selbst die Bundesregierung hat jetzt einen minicomputer entwickeln lassen, der an die Grundschulen gebracht werden soll, inkl. Lernmaterial und Fortbildung der Lehrer.
    Meine Kinder haben bei mir schon früh mit dem Computer Erfahrungen sammeln können. Wenn ich jetzt noch mal Kinder bekommen würde, auf jeden Fall Tablet und rein Digital.

  4. Hallo zusammen,
    das Thema beschäftigt mich auch schon eine ganze Weile. Deiner Ansicht stimme ich nur zum Teil zu – an den Eltern alleine liegt es nicht. Natürlich soll die junge Generation auch alte Spiele kennenlernen, lernen, auf Papier zu schreiben oder zu malen, gehen wir mal weiter – wissen, welche Schritte zu gehen sind, um zu einem bestimmten Ziel zu gelangen, das beim Schreiben von Texten die Rechtschreibung und Grammatik zu beachten ist (kurz angemerkt: Seit ich WhatsApp kenne, bemerke ich, dass beim „schnell mal `ne Whats schreiben“ sehr oft die richtige Schreibweise zu kurz kommt. Aber genau das macht deutlich, wie die Person im Leben aufgestellt ist.) – kurzum die Kinder müssen ihre eigenen Erfahrungen für`s Leben machen und daraus lernen. Viele, vor allem eigene Eindrücke und Erkenntnisse prägen den Menschen. So muss ein Kind auch mal die Erfahrung machen, nicht immer nur im Vordergrund zu stehen oder sogar ohne besondere Anerkennung jemanden anderem etwas Gutes tun.
    Andererseits gehe ich mit deiner Ansicht mit, die Kinder so zeitig wie möglich – zum richtigen Zeitpunkt – an die neue Technik zu gewöhnen. D.h. aber nicht, dass alle Spielgeräte dem neuen Zeitalter angepasst, elektronisch gesteuert sein müssen. Auch beim „Mensch ärgere dich nicht“-Spiel ist lernen angesagt, nämlich einmal zurück zu stecken wenn`s nicht passt.
    Ich sehe das so, dass wir – die Generation der Erwachsenen – dafür verantwortlich sind, unsere Kinder mit dem richtigen Schrittmaß in das digitale Leben zu führen. Es liegt an den Eltern zu entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, ihrem Kind ein eigenes Handy, Tab oder einen PC in die Hand zu geben. Auch die richtige Wahl des Systems, der Programme sollten überlegt sein. Aber bitte keine Action-Programme. Die verschleiern nur die reale Welt. Dem Spieler wird immer nur vorgegaukelt, das nur er der Beste und Unbesiegbare ist. Rückschläge, die eine Person prägen, bleiben außen vor – Förderung der Gewaltbereitschaft.
    Ich beobachte seit längerem die Bildungspolitik unseres Landes und bin der Auffassung, dass das Bildungsministerium alles dafür tut, unseren Kindern den Einstieg ins digitale Leben zu erschweren. Es reicht nicht aus, nur in der Freizeit zu surfen, zu mailen und vielleicht auch elektronisch zu malen. Das hat m.E. nur einen geringen praktischen Wert. Zugegeben, die Kinder lernen dabei die Geräte und deren Funktionsweise kennen, der Lerneffekt ist dabei aber sehr begrenzt. Die aktuelle Bildungspolitik hat ebenso ihre Verantwortung wahrzunehmen, zeigt sich aber zurückhaltend, nicht zukunftsorientiert. Hingegen in Österreich werden die verschiedensten Projekte gefördert, z.B. „Tab in der Schule“.
    Ich bin in meinem bisherigen Arbeitsleben mit vielen Papierbergen aufgewachsen. Das Thema „papierloses Büro“ hat mich regelrecht „aufgekratzt“. Ergebnis: Zur Zeit teste ich im privaten Bereich die unterschiedlichsten Möglichkeiten, um möglichst papierlos und effizient zu arbeiten. OneNote, Evernote, PaperOffice und die elektronische Dokumentenablage im üblichen Ordersystem stehen auf dem Plan. Auf neue Papierausdrucke will ich möglichst verzichten. Dienstlich funktioniert das leider nicht im gleichen Maße – systembedingt.
    Ich selbst arbeite jetzt daran, meinen ältesten Enkel (12 J.) an die Arbeit mit OneNote heranzuführen – natürlich in Abstimmung mit den Eltern. Dabei hat mich das oben schon benannte Projekt „Tab in der Schule“ inspiriert. Natürlich funktioniert das nicht in dem Umfang, wie es in den dortigen Schulen praktiziert wird. Bei uns fehlt leider die schulische Seite. Aber ich erhoffe mir zumindest einen Erfolg für das Lernen zu Hause.
    Nach meiner Ansicht sollte die Einführung nur schrittweise erfolgen. Wird das System unübersichtlich – ist das Kind schnell überfordert. Das entwickelt sich von ganz allein.
    Anfänglich sollte das Programm und das Internet nur als Hilfsmittel dienen. Die bisherige Lernaufgabe, die manuelle Suche nach Lösungswegen und -ansätzen dürfen nicht vernachlässigt werden, Kopfarbeit (das sog. 1×1, Grundwissen usw.) muss weiterhin bleiben, die Herleitung einer Aufgabenlösung muss nach wie vor „begriffen“ werden.

  5. Hallo Mark,

    ich für meinen Teil bin ein Nerd mit komplett papierlosem Büro, ich habe seit gefühlt einem Jahr kein Stift mehr in der Hand gehabt und habe zwei Kindern. Der Artikel wirft bei mir aber viele neue Rückfragen auf. Ich stimme im Wesentlichen den Ausführungen von ronny2905 zu. Weiterhin:

    „[…] anfingen zu Basteln. Aber irgendwie hat mich das ganze auch ein wenig schockiert. Hätten die Kinder die Zeit und ihre Kreativität nicht besser mit digitaler Beschäftigung nutzen können?“

    Was wäre denn daran besser gewesen? Bloß weil man was digitalisiert, ist es doch nicht automatisch besser. Auch nicht in 2016. Ich hab digitales Fernsehen. Hätte ich sie also einfach vor den Fernseher setzen sollen, damit der Umgang mit Papier vermieden wird? Deine Aussagen dazu finde ich sehr pauschal.

    „[…] wenn die Kinder Tablets gehabt hätten und mit 3D Apps was gebastelt hätten. Noch cooler wäre, wenn es dann einen 3D Drucker gegeben […]“

    Welche Altersstufe hast du denn hier im Sinn? 2-jährige? 12-jährige? Ein Kind unter drei kann vielleicht in einer Fotoapp selbstständig die Bilder weiterwischen. Mein 2-jähiger hält sich, wenn Oma dran ist, halt das Telefon selbst an den Kopf, um mit ihr zu reden! Aber ein 3D-Modell in einer App und dann mit dem 3D Drucker oder gleich mit VR-Headset? Hast du schon mal mit einem 2-jähigen Bauklötze gespielt und dessen motorische Fähigkeiten vor Augen? Wieder sehr pauschal was hier gesagt wird. Randbemerkung: Geld. Deine kleine Roboter, 3D Drucker und VR Headsets muss man auch kaufen. Die Bastelkiste hatte dagegen vielleicht einen Warenwert von 10€. Es gibt also eventuell auch ganz praktische Hürden.

    „Mir soll aber keiner erklären, dass es zeitgemäß ist, dass Kinder heute mit dem selben Sachen basteln wie schon vor 100 Jahren ihre Urgroßeltern.“

    In meinen Augen unterstellst du, dass derjenige, der seine Kinder beim Geburtstag mit Papier basteln lässt, gleichzeitig den Kindern (absichtlich) den Zugang zu digitalen Medien verweigert. Wo ist denn das Problem, einen gesunden Mix zu leben? Also ich lass meine Kindern auf Spielplätzen (mit anderen Kindern) spielen, Kekse backen, Pilze suchen, Steine ins Wasser schmeißen, Karten für die Großeltern aus Papier basteln, mit Bauklötzen spielen, singen – alles analog! Und trotzdem lege ich – ganz zeitgemäß – Wert darauf, dass meine Kinder lernen, digitale Medien als selbstverständlicher Teil des täglichen Lebens zu begreifen und vor allem damit umzugehen.

    „Ob man Kindern also lieber ein Tablet in die Hand drücken sollte?“

    Lieber als was? Als dass man sie mit Papier basteln lässt? Meine Antwort ist: Die Digitalisierung scheitert, wenn man Kindern den Zugang zu digitalen Medien vorenthält (siehe aktuelle Schul-Debatte) und es versäumt, sich nicht wenigstens eine grundlegende Kompetenz anzuschaffen. Aber nicht indem man jede traditionelle Kultur- oder Handwerkspraktik mit irgendeinem digitalen Surrogat ersetzt.

  6. Pingback: Bonner Linktipps am Sonntag - Bundesstadt.com·

  7. Ich bin ein großer Fan von wenig Papier und verfolge deinen Blog schon lange. Ich muss dir hier aber komplett widersprechen. Bei Kindern, gehört möglichst wenig Technik hin. Wir sind keine digitalen Wesen. Unsere Sinne sind analog. Kinder müssen sich motorisch schulen im Umgang mit ihren Werkzeugen. Sie müssen fühlen, anfassen, bewegen. Kein Sprinter wird durch „Olympische Spiele“ auf dem Tablet schnell. Rausgehen und laufen ist hier angesagt.

    Wie sollen wir erlernen etwas zu bauen, zu gestalten, wenn man nur ein digitales Medium in der Hand hat? Kein Wunder, dass viele die Analogfotografie wieder für sich entdecken.

    Zitat: „Mir soll aber keiner erklären, dass es zeitgemäß ist, dass Kinder heute mit dem selben Sachen basteln wie schon vor 100 Jahren ihre Urgroßeltern.“. Bei der Bundeswehr gab es einen Spruch: Vom einfachem zum schweren. Wie soll man lernen einen Roboter zu konstruieren, wenn man keine Ahnung von den Materialen hat? Unsere Hände haben uns zu dem gemacht was wir sind. Greifen, fühlen, fassen, bewegen. Nicht um über eine Glasfläche zu wischen. Da langt ein Armstumpf.

    Lass die Kinder sich „echten“ Spielen auszutoben. Am Computer sitzen sie noch früh genug.

    Grüße Sascha

  8. Nein, die Digitalisierung scheitert heutzutage an anspruchlosen Geräten, wie den heutigen Smartphones und Tablets, die für den dümmsten anzunehmenden Nutzer konstruiert und, damit dieser keinen Unsinn damit machen kann, komplett vom Hersteller kontrolliert, überwacht und absichtlich in ihren Funktionen so beschränkt werden, dass man auf Youtube mittlerweile 2-Jährige sieht, die auf diesem Kinderspielzeug das heute als Tablets für Erwachsene verkauft wird, ganz alleine benötigte Anwendungen suchen und öffnen um zum Beispiel Bilder in einem Grafikprogramm zusammenzutouchen.

    Bevor ich meinem Kind so einen Unsinn zum Spielen kaufe, friert die Hölle zu. Außer zum Konsum von massenverblödendem Entertainment sind diese Geräte zu nichts zu gebrauchen. Man kann wegen des umständlichen Touch-Bedienkonzepts darauf weder effizient in der Schule mitschreiben, noch seine Hausaufgaben damit erledigen und auch zum Programmieren würde niemand der das ernsthaft vorhat eine Displaytastatur nutzen bei der er in die dritte Ebene umschalten muss um an ein ständig benötigtes Sonderzeichen zu kommen und nicht blind im 10-Finger-System tippen kann. Schon harte Passworte einzugeben, in denen sich alphanumerische und Sonderzeichen abwechseln, wird mit diesem schwachsinnigen Bedienkonzept zur Qual.

    Wie sollen solche anspruchslosen Geräte also ein Kind animieren etwas Sinnvolles zu lernen und was soll an der einengenden, funktionsbeschränkten Umgebung auf diesen Geräten der Kreativität förderlich sein? Da ist eine Bastelkiste bei weitem anspruchsvoller und man kann dort kreativer sein.

    Heutige Tablets und Smartphones stellen absolut keine Anforderungen an die Nutzer und selbst bei Erwachsenen, die früher PCs benutzten und heute solche Geräte benutzen, merkt man oft deutlich, dass die zusehends verdummen. Wo sie sich früher noch belesen haben, wenn der Windows-PC mal wieder nicht so wollte wie er sollte, lassen sie den heute als ,,viel zu kompliziert„ in der Ecke verstauben und gucken sich lieber mit Smartphone und Tablet, auf denen sie zu wenige Rechte haben um etwas kaputtzumachen und zu wenig Funktionen um etwas dazulernen zu müssen, Katzenvideos auf Youtube an und halten sich gleichzeitig für die Könige der digitalen Welt, weil sie ein Gerät bedienen können das auch ein 2-Jähriger bedienen kann. Willkommen in der Idiocracy.

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