Kostenlos e-Books für Studenten

Zumindest in den USA scheint es voran zu gehen. Präsident Obama hat anscheinend das Ziel ausgegeben, dass alle US Studenten in 5 Jahren digitale Bücher in der Uni benutzen.

Aus meiner perspektive macht das ganze Sinn, denn oft sind Bücher die man in der Uni braucht aus meiner Erfahrung:

  • Klobig
  • Schwer
  • oft schon veraltet
  • teuer

Die meisten Aspekte können eBooks schon heute besser als Ihre analogen Gegenstücke. In Kalifornien wurde gerade vom Gouverneur, leider nicht mehr Arnold Schwarzenegger, zwei entsprechende Gesetze unterschrieben, die zur Umsetzung Obamas Forderung dienen. Der Clou in Kalifornien, die eBooks sollen per Gesetz kostenlos sein, außerdem sollen Papier Anhänger die Möglichkeit besitzen, sich für 20$ das jeweilige Papierbuch kaufen zu können.

Für mich ist spannend, wie das ganze dann wirklich praktisch vor Ort umgesetzt wird. Werden es interaktive eBooks sein wie sie Apple anbietet, wird es eine „Open Source“ Lösung sein, bei der man sich aussuchen kann, mit welchem Gerät man die Bücher öffnen und bearbeiten kann? Ich hoffe ja stark auf letztes, den aus vielen Gründen, denke ich nicht, dass es erstrebenswert ist, dass alle an Unis mit iPad durch die Gegend laufen.

Unabhängig von der Umsetzung beweist die Zielsetzung in meinen Augen Weitsicht. Nationen wie die USA müssen Ihre Bildung verbessern und eLearning spielt für mich in diesem Zusammenhang eine große Rolle. Ich denke Deutschland könnte sich daran ruhig mal ein Vorbild nehmen.

Quelle Bild: Apple

3 Antworten zu “Kostenlos e-Books für Studenten

  1. Die Idee ist toll, zugegebenermaßen. Aber es sind ja nicht nur die Papier- und Druckkosten, die ein Buch ausmachen. Man braucht jemanden, der es schreibt (ich gehöre nebenberuflich auch zu dieser Gruppe). Und Autoren sind in der Regel Spezialisten, die am Teilen Ihres Spezialwissens auch etwas verdienen möchten (Brötchen gibt es ja schließlich auch nicht umsonst). Wer also finanziert die kostenlosen eBooks? Der Staat? Oder subventionieren die Papierbuchkäufer die eBookleser? (Letzteres fände ich nicht fair, denn wer zur ärmeren Hälfte gehört und sich kein Tablet leisten kann, sollte die reichere Hälfte, die eins hat, nicht auch noch subventionieren müssen.) Für mich sind das zu viele ungeklärte Fragen.

    • Hi Ute,

      nur weil es die Bücher umsonst gibt, gluabe ich nicht, das die Autoren leer ausgehen.

      Ich denke es wäre am sinnvollsten wenn es staatlich subventioniert würde.

  2. Pingback: iPads für alle Schüler in LA | microle·

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