Initiative: Scan to Go Green

Über das papierlose Leben berichte ich ja oft in diesem Blog. Aber gerade in Büros wird unglaublich viel Papier verschwendet. Das hat zum einem nicht nur negative Einflüsse auf die Umwelt sondern auch die Kasse des jeweiligen Unternehmens.

ScanToGoGreen

Schaut man sich die Fakten auf meinen Zeichnungen oben an dann sieht man sehr schnell das es sich dabei nicht einmal um kleine Zahlen handelt. Die Zahlen habe ich aus einem Whitepaper übernommen das von Fujitsu in Auftrag gegeben wurde. Fujitsu die selber Dokumentenscanner für das Büro herstellen hat daraus eine Initiative gegründet. Welche auf den schönen Namen hört:

Scan to Go Green

Hauptaugenmerk der Initiative ist es das Firmen (und dabei ist es egal ob es sich um kleinere oder Dax Konzerne handelt) sich mal genauer mit der Möglichkeit beschäftigen Dokumente in der Zukunft digital zu benutzen. Der Ansatz dabei ist nicht primär an das Umweltbewusstsein der Unternehmen zu appellieren (das klappt ja leider nur in den seltensten Fällen), sondern an den Geldbeutel. Aus meiner Sicht ein eigentlich erfolgsversprechender Ansatz.

Das Problem so wie ich das sehe ist , es reicht leider nicht nur gute Scanner zu bauen und den Unternehmen zu sagen, wenn Ihr scannt, dann spart ihr Geld. Es geht darum ein Umdenken in den Köpfen der Gesellschaft zu erreichen.

Ich persönlich fand die Zahl das 45% aller Dokumente im Büroalltag keine 24h überleben bevor Sie in den Müll wandern besonders erschreckend. Ich denke, das gerade dieses Papier besonders leicht gespart werden könnte in dem man auf eine Papierlose Bearbeitung geht. E-Mail, OneNote oder was immer sonst noch praktikabel ist. Anregungen dafür sollte es auf diesem Blog und im Internet zur Genüge geben. Ich selber habe bei mir im Büro seit bestimmt 2 Jahren den Fujitsu ix500 stehen, der eigentlich schon für sich alleine einen Blog Post Wert wäre (werde demnächst mal einen machen). Das coole an dem Scanner ist: er frisst Papier! Mehr oder weniger ALLES was mir meine Kollegen versuchen an Papier im Büro anzudrehen, wandert direkt zum Scanner und dann wieder zurück zum Absender oder in den Mülleimer. Damit ihr euch selber mal einen Eindruck davon machen könnt habe ich ausnahmsweise Papier benutzt und ein Video bei Instagram hochgeladen:

5 fact's why you should stop to use #paper and get a #scanner instead #scantogogreen

A video posted by Mark Kreuzer (@kramkr) on

Mein Wunsch ist das Fujitsu es schafft noch möglichst viele andere Unternehmen bei dieser Aktion an Board zu holen, die das Projekt unterstützen. Ich bin auf jeden Fall dabei und werde dazu was bloggen.

Ein kleiner Aufruf schon mal von meiner Seite an meine Leser: Schaut euch mal den Rechner auf der Fujitsu Homepage an bei dem ihr errechnen könnt wie schnell sich ein Scanner bei euch im Unternehmen lohnt und hinterlasst mal die „errechneten“ Werte und eure Meinung warum diese so hoch oder so niedrig bei euch im Unternehmen ist in den Kommentaren.

Link zur Initiative

12 Antworten zu “Initiative: Scan to Go Green

  1. Die Deutsche Bahn hat ja nun mit der Ausgabe von Tablets an die Lokführer dem Papierwahn den Kampf angesagt, 54 Tonnen wollen wir einsparen. Von der analogen in die digitale Welt zu wechseln fordern natürlich erst einmal Engagement, jede freie Minute sitze an dem Teil um mir den Überblick über 1,3 GB Daten zu verschaffen, sie auch mit Hilfe von OneNote zu kategorisieren, sie in eine für mich passende Form zu bringen.

  2. Der Beitrag kommt genau zur richtigen Zeit. Ich überlege gerade die letzten Tage, wie ich das Papierlose Büro bei mir zuhause umsetze. Das Studium erledige ich schon dank dir zu 90% digital und das mit OneNote. Gelernt wird aber leider noch auf Papier. Doch der Rest wird immer noch in Aktenordner gesammelt. Also habe ich ein wenig Recherchiert und bin auf die ScanSnap Serie von Fujitsu gestoßen. Mit 450 € ist das für eine Studentin doch argh teuer und gerade ist der kleine ScanSnap iX100 erschienen. Das man damit kein duplex scannen kann macht mir nichts aus, auch wenn die Dokumente einzeln gescannt, werden passt mir das gut. Hauptsache er nimmt nicht viel Platz auf dem Tisch weg und ist Mobil. Wahrscheinlich wird der größere Bruder gekauft, sobald es sich in ein paar Jahren lohnt, wenn überhaupt. Bin schon auf den Artikel zum ScanSnap gespannt🙂

    Wie läuft den bei dir das Backup der gescannten Dokumente ab? Ich überlege noch zusätzlich ein NAS zu kaufen, auf dem dann das Backup liegen wird und eine Platte bei meiner Bank sicher geschützt liegen wird.

  3. Umweltschutz muss sich lohnen, sonst ist das alles nur hohles geschwätz. Lohnt er sich für jeden einzelnen in heller und pfennig, dann sind fast alle ganz schnell bei der Sache.
    Beispiel: Mehrweg, alles quatsch, weil es sich für den einzelnen nicht wirklich lohnt. Wäre die einwegflasche wesentlich teurer als mehrweg, würde sie niemand kaufen usw usw
    Nicht anders ist es mit dem papierlosen büro.

    • Hi Axel, danke für deinen Kommentar. Ich sehe das nur so, dass dein Flaschenvergleich ein wenig hinkt.

      Mehweg- und Einwegflaschen erfüllen die Aufgabe gleich gut und sind in der Bedienung identisch.

      Das ist bei dem Papier nicht der Fall und die digitalen Lösungen waren früher ein wenig im Nachteil, dass ist heute anders deswegen denke ich das die Initiative doch so langsam zur rechten Zeit kommt.

  4. hallo zusammen,
    ich lebe auch seit 3 jahren digital… hört sich an wie die vostellung bei einer selbsthilfegruppe😀 aber eines fällt mir doch auf. alle sind so begeistert von onenote oder evernote. ich habe natürlich beide für mich getestet und komme zu dem schluss, dass ich beide nicht für die organisation meiner daten verwenden kann (abgesehen von kleinen notitzen, die aber in der regel nicht archiviert werden). der grund ist sehr einfach. keine der beiden systeme bietet eine akzeptable exportlösung an. alles was ich innerhalb der beiden programme mache kann ich nicht mit tags, ordnerstruktur etc exportieren. ich wundere mich, dass sich nie jemand darüber gedanken macht und blind auf ein programm vertraut.

    • Hallo Paul (ja klingt ein wenig wie in Selbsthilfegruppe). Interessanter Aspekt den du hier ansprichst aber letztlich gilt der für sehr viele Systeme.

      Ich persönlich würde sagen, dass du bei OneNote definitiv deine Daten rausbekommst. Es gibt eine Recht offene API die viele Sachen erlaubt und ich glaube, dass es bei Evernote auch so ist.

  5. Hallo,
    das fände ich super, wenn Du mal einen längeren Beitrag zu dem ix500 schreiben würdest. Ich habe einen HP Office 8600 Pro und der Scanner ist ok für wenige Seiten. Sobald ich aber mehrere Seiten einlege, kommt die Einzugmechanik nicht wirklich gut mit. Und schon ist es lästig und ich bleibe wieder bei Papier😦

    • Hi Friedrich, steht fest auf meiner To-Do Liste. Um schon mal kurz das Ergebnis vorweg zu nehmen. Ich bin absolut mit dem ix500 zufrieden ein super Gerät!

      • Hallo,
        ich habe mir den Scanner inzwischen auch gekauft und bin begeistert. Kein Vergleich zu meinem All-in-one Gerät (HP 8600 Pro). Nahezu nie mehr Papierstau! Man kann unproblematisch über 30 Seiten einlegen, die beidseitig in sehr hohem Tempo (pro Doppelseite deutlich unter 1 sec.) eingescannt werden.
        Die Software funktioniert auch sehr gut, auch die Texterkennung.
        So habe ich z.B. meinen kompletten Bestand eines Magazins (Harvard Business Manager, je ca. 100 Blatt) eingescannt und die Originale entsorgt. Was für ein Platzgewinn.
        Ich kann das Gerät für Zuhause oder das kleine Unternehmen (bei mir hier im Einsatz) gut weiterempfehlen.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s