Warum ich von Evernote zu OneNote migriert habe

Heute gibt es eine Premiere. Der erste Gast-Post auf meinem Blog EVER, und dann auch noch gleich von einem echten alten Hasen. Der Post der jetzt gleich kommt sobald ich aufgehört habe zu reden kommt von Frank Solinske der jetzt seit 9 Jahren Microsoft MVP ist und als alter Hase gelten darf und bei der Gelegenheit möchte ich gerne auf sein Blog Frank’S kleiner Brainpool verweisen wo auch sehr viele Beiträge zu Microsoft, Windows8 und Enterprise Security kommen. So genug geschrieben ich übergebe an Frank:

Evernote-onenote

Nach langer Zeit habe ich mit entschlossen, mich von Evernote zu trennen und ausschließlich Microsoft OneNote zu nutzen. Bei Systeme hatte ich im lange im Einsatz, um eine Trennung zwischen Firma und Privat realisieren zu können.

Mein privates Equipment ist komplett Windows basiert:

  • 1x Windows 7 Pro full PC
  • 1x Windows 8 pro Ultrabook
  • 1x Windows 8.1 pro Surface pro
  • 1x Windows Phone 8 (Lumia 920)

Als Software nutze ich auf allen Systemen Office 2013 und die neues Version von Evernote. In meiner Freizeit widme ich mich meinem Hobby, der Fotografie. Viele Ideen und interessante Locations notiere ich mir dann in Evernote. Meistens über das Smartphone oder über das Surface. Bei Evernote fehlten mir oft nützliche Funktionen.

  • Checkboxen
  • Formatierungen
  • Stifteingabe
  • Gemeinsamer Zugriff von mehreren Personen

So begann ich meine durchweg positive Erfahrung der beruflichen Nutzung von OneNote auf mein Hobby zu übertragen und sofort hatte ich alle Funktionen zur Verfügung. Privat habe ich OneNote über Skydrive synchronisiert, um einen cloudbasierten Nutzen wie bei Evernote zu haben und vergleichen zu können. Allein die Geschwindigkeit mit der OneNote die Daten synchronisiert ist hervorragend. In letzter Zeit gab es leider immer wieder Probleme beim Login von Evernote und der Support brauche sechs Tage, um auf mein Ticket zu antworten. Weiterhin gab es immer wieder Probleme mit dem Outlook Plugin von Evernote. Outlook 2013 stürzte immer ab und ich musste das Plugin wieder deinstallieren. OneNote ist Bestandteil des Office Paketes und selbstverständlich voll integriert.

Über die Verbindung zu Skydrive ist es schnell und einfach möglich weiteren Personen Zugriff auf meine Daten zu gewähren. Evernote bot lediglich eine Mail Versandfunktion, die keine Zusammenarbeit ermöglicht.

Weitere riesige Vorteile von OneNote 2013 sind Texterkennung in Grafiken, Voicerecording und Snapshotfunktion und vor Allem Stifteingabe runden meine Entscheidung ab.

So kann ich als Fazit nur sagen, dass ich durch die Migration zu OneNote deutliche Vorteile und Mehrwerte in meinem Alltag habe. Ich komme mit immer weniger Papier im Hobby und in meiner Freizeit aus und es macht viel Spaß mit solch einem angepassten System zu arbeiten. OneNote ist für nahezu alle Systeme verfügbar und jeder sollte OneNote eine Chance geben, sich gegen das derzeit genutzte System zu behaupten.

 

12 Antworten zu “Warum ich von Evernote zu OneNote migriert habe

  1. Ich hege schon lange die geradezu lächerliche Hoffnung, dass OneNote irgendwann auch unter Linux unterstützt wird, dann würde ich es sofort nutzen. Leider wird daraus mit ziemlicher Sicherheit nichts mehr😦

  2. Als ich vor vielen Jahren das erstemal OneNote kennenlernte, war ich begeistert und konnte nicht verstehen, warum es in meinem Bekanntenkreis so wenig Beachtung fand. Sämtliche Notizen, Abhandlungen und Aufbewahrungswertes sammelte ich in OneNote. Ich war fasziniert und begeistert … bis ich Evernote kennenlernte. Ziemlich schnell löste ich all meine Sammlungen auf und übertrug sie auf Evernote. Eine Aktion, die ich bis heute nicht bereut habe. OneNote ist als Office-Zugabe zwar immer noch auf meinem Rechner vorhanden, aber ich benutze es nur noch sehr selten.

    Zugegeben, OneNote kann mehr, wenn ich aber zurückblicke, hab ich das wenigste davon benutzt. Evernote ist einfach, effektiv und auf dem Weg zum papierlosen Büro nahezu perfekt. Ich benutze Evernote täglich, sowohl auf dem PC als auch auf dem Smartphone.

    Auch die im o.g. Bericht vorgebrachten Gegenargumente kann ich nicht unbedingt teilen. Die Synchronisation klappt schnell und flüssig, Beim Login habe ich noch nie Probleme gehabt, Anfragen beim Support wurden i.d.R. am Tag danach beantwortet (nutze Premium-Version), mein Outlook-Plugin arbeitet fehlerfrei, die Freigabe von Daten für andere funktioniert problemlos, die Texterkennung in Fotos und Grafiken ist genial, Voice und Snapshotfunktionen sind integriert und selbstverständlich ermöglicht Evernote auch Stifteingaben und bietet Checkboxen.

    Ich denke, dass sich hier zwei Welten treffen, in der jeder für sich entscheiden muss, welche Lösung die bessere für seine Bedürfnisse ist. Ich bin keine großer Fan von Microsoft, was verständlicherweise für ein Unternehmen auch finanzielle Gründe hat (MS-Lösungen sind seit eh und je sehr kostenintensiv). Ich will OneNOte auch keinesfalls abwerten, für mich ist Evernote aber einfach die bessere Lösung.

  3. Ich benutze beruflich Evernote und bin seit einiger Zeit auf der Suche nach Alternativen. Nur findet man leider keine objektiven Artikel darüber, alle im angesprochen Minuspunkte kann ich nicht nachvollziehen. Ich rechne irgendwie immer damit das jemand Cloud-Lösungen anprangert oder Angst hätte über Nacht nicht mehr an die Daten von Evernote ran zukommen, aber davon liest man selten. Rein Subjektiv ist Evernote meines Erachtens einfacher zu bedienen und bei OneNote hat man bessere Kontrolle wo die eigenen Daten im Internet abgespeichert werden. Aber da müssen doch noch mehr Unterschiede sein oder?

    • Hi klar gibt es noch weitere Unterschiede. Die meisten die mir immer direkt auffallen ist das OneNote (kostenlos) immer noch mehr Leistungen hat als Evernote Premium. BSP: Offline Synch, Dateigröße, Versionisierung (Verlauf), Notizbücher teilen.

      Hoffe das hilft schon mal etwas weiter?

  4. Sorry, aber was soll dass den für ein Gastbeitrag sein? Alle 4 als „fehlend“ kritisierte Funktionen sind in Evernote doch schon seit langer Zeit vorhanden.
    Man darf OneNote gerne bevorzugen, aber doch bitte nicht mit solch haarsträubenden „Argumenten“.

  5. Von Beitrag habe ich mir mehr erwartet. Die hier aufgeführten Punkte, die angeblich gegen Evernote sprechen, treffen alle nicht zu, jedenfalls nicht auf die Android Version. Und vermutlich erst recht nicht auf die iPad Version. Bei der Windows Touch Version kann es natürlich sein, denn praktisch alle Windows Apps bieten leider nur einen Bruchteil der Möglichkeiten der entprechenden Apps auf anderen Systemen (wenn es sie überhaupt gibt). Das ist für mich immer noch eine der grossen Enttäuschungen bzgl. Windows 8, von dem ich ansonsten sehr angetan bin, aber bezogen auf Apps ist das eine Zeitreise etwa 4-5 Jahr ein die Vergangenheit. Damals gab es dieses Problem zwischen Android und iOS. Und es war immer wieder frustrierend, dass es alles nur für Apple Produkte gab. Der Wechsel zu Windows only würde einen da wieder in so ein Loch fallen lassen.

  6. Mein K.O. Kriterium: ich möchte meine Notizen bewusst mit anonymen Accounts in der Cloud vorhalten und KEINE Verknüpfung mit Produktiv-Accounts vornehmen. Warum: man wechselt die Firma oder ähnliches. Solange nur eine LiveID als Verknüpfung für Onedrive möglich ist, bleibe ich bei EN im privaten Bereich.

  7. Schlecht, ganz schlecht. Hier versucht wohl ein Microsoft Mitarbeiter, Werbung für deren Produkte zu machen. Die Nachteile, die hier Evernote angelastet werden, sind allesamt überhaupt nicht existent.

    • Hey, dann kann ich dir leider wenig zu sagen :-O

      Mit OneNote könntest du das zumindest am PC problemlos machen, aber nur wenn du am Laptop sitzt am Handy eher nicht😉

  8. Als ich das hier gelesen habe dachte ich, das stimmt alles nicht was du hier schreibst, aber dann entdeckte ich das Datum da unten, dann war mir klar. Wir haben nun das Jahr 2016…

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