SMART Whiteboard – Xing Neujahrsempfang

Gestern war ich auf einem Event das in den Räumen der Firma Smart-Technologies in Köln stattgefunden hat. Gerade die Location war für mich ausschlaggebend warum ich das Event unbedingt besuchen wollte, da sie sogenanngen Smartboards den meisten von uns zwar ein Begriff sein dürften, aber ich noch nie wirklich Zeit hatte mir diese mal genauer anzusehen.

Das Event selber war ein XING Business Event und geplant war ein Vortrag mit dem Thema: „Die 4. Dimension der Collaboration. Effektive Zusammenarbeit und Co- Creation in verteilten Teams.“

Aufmerksame Leser des Blog können sich denken, dass ich bei dem Titel hellhörig wurde, zuoft habe ich schon erlebt, dass man alten Wein in neuen Schläuchen vorgesetzt bekommt. Ich bin, und das gebe ich gerne zu, mit einer gewissen Grundskepsis angereist.

Der Grund für diese Skepsis ist einfach, dass ich in meinen Augen eine sehr modere Art des Arbeitens mit dem was ich „digitalen Papier“ nenne bereits praktiziere. Auch das ich vor nicht allzu kurzer Zeit die Gelegenheit hatte das Microsoft Surface Hub in der 84“ Variante ausgiebig zu testen (hier Testbericht mit Video), hat in mir zu der Grundeinstellung geführt, dass ich bereits das kenne, was die Technologie von morgen ist.

Smart Whiteboard

Die 84“ Zoll Smart Whiteboards haben zwar ein paar nette Features, halten aber bei nur 3.000€ Preisvorteil gegenüber dem bereits erwähnten Surface-Hub von der Technik her nicht mit. Gerade was die Punkte Latenz beim Schreiben und das Auflegen der Hand beim Schreiben angeht hatte ich öfters Probleme. Sicherlich kann man sich dran gewöhnen und der Umgang mit dem Whiteboard durch die Mitarbeiter der Firma Smart sah absolut sicher aus, aber wenn man es besser (/anders) gewöhnt ist fällt das negativ auf. Was hingegen überzeugen konnte (und das hat mich tatsächlich überrascht) war die mitgelieferte Whiteboard Software. Hier konnte man merken, dass die Firma schon sehr lange im Geschäft ist, da diese einige sehr nette Tricks auf Lager hatte. In Punkto Navigation auf und zwischen den Whiteboards sowie auch das vorhandensein von sinnvollen Vorlagen. Auch schön fand ich, dass quasi auf jeder Windowsanwendung drüber geschrieben werden konnte.

Sehr schön fand ich auch die einfacheren und günstigeren Whiteboards die auch Displays waren. Hier wurde ein sehr beindruckende Kollaborationslösung demonstriert, die vor allem durch Ihre Einfachheit überzeugt hat. Ich denke ich werde dazu noch mal einen separaten Blog Post zu fertig machen.

Smart Whiteboard 2

Eigentlich wollte ich nämlich bei diesem Artikel auf folgendes hinaus: Der o.g. Vortrag hat mir ganz gut gefallen und war in vielen Punkten richtig und mich muss man nicht davon überzeugen, dass es eine besser Lösung als das Whiteboard gibt. Ich bin aber der Auffassung das die meisten bevor Sie damit anfangen das Zusammenarbeiten zu digitalisieren als ersten Schritt anfangen sollten die eigene Arbeit zu digitalisieren. Das geht sehr einfach es gibt viele Hersteller und Lösungen und das Ergebnis ist für jeden individuell spürbar.

Als Beispiel ist mir aufgefallen, dass ich gestern der einzige war der sich zu dem Vortrag Notizen gemacht hat. Auf Papier hätte ich das niemals getan, schon alleine weil man nicht weiß wo man es ablegen soll. Die Notizen die ich gemacht habe, habe ich auf meinem Microsoft Surface Pro 3 mit OneNote gemacht und sie werden jetzt für immer in meinem OneNote unter dem Bereich interessante Vorträge digital gesammelt. Damit sich jeder mal ansehen kann wie das Notizenmachen aussieht habe ich die das Ganze als PDF exportiert und Teile es hier mit euch.

Notizen Xing

Hier die Notizen als PDF: Xing Business Abend

Wenn Ihr die Art der Notizen spannend findet, dann empfehle ich euch meine anderen Artikel hier im Blog. Falls mehr Informationen zu der Arbeitsweise gebraucht werden einfach einen Kommentar hier hinterlassen.

3 Antworten zu “SMART Whiteboard – Xing Neujahrsempfang

  1. Hallo, ich nutze One Note schon über ein Jahr, aber eher für private Zwecke. Im beruflichen Bereich nur wenig. Nebenbei noch Evernote, aber dort nur wegen der Erinnerungsfunktion, die ist bei One Note nicht vorhanden. Soweit so gut. Ich habe mich von Ihren Beiträgen inspirieren lassen und will die berufliche Nutzung erweitern. Ein Hemmnis hat sich aber dazugesellt: OneDrive reduziert aktuell den kostenfreien Speicher von 25 GB auf 5 GB. Da wird’s schnell eng. Habe deshalb schon meine Dokumentenablage reduziert und auf meine externe FPl verschoben. Wenn die Notizensammlung intensiv erweitert wird, kommt man doch sicher wieder schnell in den Grenzbereich, oder? Haben Sie hierfür ein Allheilmittel? Übrigens: Vielen Dank für die interessanten Tipps und Hinweise in Ihren Videos und Blogbeiträgen, hat mir sehr geholfen.

    • Hey Lutz, freut mich wenn ich helfen konnte. Gibt dafür eigentlich eine sehr einfach Lösung. Du holst dir Office als als Abo (Ich glaube 120€ / Jahr) und dann bekommst du automatisch 1TB OneDrive Spreicher.

      Hoffe das kann helfen. VG

  2. Interessanter Artikel. Ich nutze Onenote auch im Studium. Seh ich das richtig, dass du die Touch Version verwendest? Gibts da irgendwelche Tipps die man beachten sollte damits mit dem Exportieren klappt oder wie hast du das so hingekriegt?

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