Erfahrungsbericht Lokin App – Chatten bei 300km/h

Auf meiner letzten Reise nach München mit der Bahn, habe ich auf der Rückfahrt zum ersten mal die Lokin App ausprobiert. Falls ihr euch fragt warum nicht auch schon auf der Hinfahrt: Dafür gibt es eine einfache Erklärung.

Das es die Lokin App gab war mir bereits bei der Hinfahrt bewusst, aber das einzige was ich bis dato damit verknüpfen konnte war ein Artikel auf Spiegel Online der mit der den Titel: Chat-App für Bahnreisende: Selbstgespräch im Zug nicht besonders überzeugend wirkt und zusätzlich, dass, naja nennen wir es mal „gewöhnungsbedürftige, Youtube Video dazu.

Innerlich hatte ich also schon mit dem ganzen abgeschlossen. Auf der Rückfahrt wurde dann aber zusammen mit dem Reiseplan ein Flyer der App mit verteilt. Also habe ich mir gedacht, wo ich die nächsten 4-5 Stunden eh in der Bahn sitze, kann ich auch genau so gut die App mal ausprobieren. Meinen Freund Rafael, den ich dabei hatte musste ich auch nicht lange überzeugen, die App wenigstens mal zu testen.

Lokin App Flyer

Die Rückfahrt von München nach Köln verging dann für uns beide wie im Flug. Da wir ja selber auch schon einige Start-Up Projekte gestartet haben, haben wir die App sehr ausgiebig getestet und auch auf Nachfrage einige Verbesserungsvorschläge eingereicht. Ja es gibt leider noch recht wenige Nutzer aber zur Hochzeit waren es dann doch 7 Leute im Zug und es entstand dann doch immer mal wieder eine interessante Konversation im Chat.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Klar könnte man auch einfach mit den Personen die in der direkten Umgebung sitzen ein Gespräch anfangen, aber die wollen das vielleicht nicht immer und außerdem ist es dann auch räumlich nur aufs engste Umfeld begrenzt. Die App kann dann von Leuten genutzt werden, die tatsächlich Lust haben sich zu unterhalten.

Aufgebaut ist die Lokin App ein wenig wie ein Zeitstrahl, das heißt ab den Moment in den man quasi in seinen Zug eincheckt sieht man in einem Strahl die nächsten Haltestellen und dazwischen die Postings der Mitfahrer. Ähnlich wie bei Facebook kann man Beiträge von anderen Liken oder Kommentieren. Das hat schon sehr gut geklappt und auch die Tatsache, dass es einen Lokin Moderator gibt fand ich sehr gut.

Mir ist noch aufgefallen, dass ich die App sehr oft geöffnet habe, weil Sie mir immer direkt angezeigt, was und wann der nächste Halt ist. In der Station zeigt die App dann an wann der Zug weiterfährt. Für mich ein echt großer Vorteil und in der App deutlich einfacher zu nutzen als der analoge Reiseplan aus Papier. Ich denke das in dem Bereich noch einiges an sinnvollen Features kommen kann und ich bin echt gespannt was in Zukunft noch so kommt. Dadurch das die ganze App wohl von Axel Springer gemacht wurde, gibt es die Möglichkeit zu jeder vollen Stunde eine aktualisierte News Übersicht von Welt Online zu bekommen, was ich auch ganz nett fand. Die App kommt sonst sehr stark wie ein StartUp rüber und dabei musste ich mich fragen ob Sie nicht vielleicht sogar in dem Springer Büro von Yeah3000 entstanden ist.

Die App lebt natürlich von den Useren und das ist auch der Grund warum ich den Beitrag hier schreibe, damit möglichst vielen von euch klar wird wie cool die App und die Idee eigentlich ist und ihr euch die App für eure nächste Bahnfahrt (mit ICE oder IC) runterladet. Je mehr Leute mitmachen umso besser wird es.  Ich werde sie auf jeden Fall bei jeder Bahnfahrt wieder nutzen (schade das ich so selten Bahn fahre). Gefüllt verging die Rückfahrt von München nach Köln wie im Flug. App im Apple Store und Play Store

Habt Ihr die App schon getestet, oder habt ihr es jetzt vor? Was haltet ihr von der Idee?

2 Antworten zu “Erfahrungsbericht Lokin App – Chatten bei 300km/h

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