Tumblr / Finnland
Veröffentlicht: Mai 19, 2013 Einsortiert unter: Engine Room | Tags: Timelapse, Tumblr Schreibe einen Kommentar »Ich bin die nächsten 4 Wochen in Finnland und werde deshalb wohl eher wenig Zeit haben was in meinen Blog zu schreiben, aber das wird sich zeigen.
Auf jeden Fall habe ich mir fest vorgenommen in der Zeit meinen Tumblr zu führen, was vor allem auch daran liegt, dass der auf Englisch ist und ich Leute die ich hier in Finnland treffe auf den hinweisen kann. Aber ich gehe mal davon aus das euer Englisch auch gut genug sein wird, also begleitet mich ein wenig.
Hier der Link zu meinem Tumblr:
http://kramkr.tumblr.com/
Bis dahin hab ich hier noch ein Timelapse Video was ich auf dem Flug nach Finnland aufgenommen habe für euch:
Sonys Idee vom Digitalen Papier
Veröffentlicht: Mai 13, 2013 Einsortiert unter: Papierlos Experiment, Tablet-PCs | Tags: E-Ink, tablet 1 Kommentar »Den Bereich Digitales Papier scheint eigentlich kein Unternehmen richtig im Blick zu haben. Dachte ich bis jetzt zumindest immer. Anscheinend ist bei Sony auch jemanden aufgefallen, das in der Uni auf Papier mitschreiben eigentlich dämlich ist.
Sony hat in den letzten Jahren wohl an einem flexiblen 13” E-Ink Tablet gearbeitet.
Die Informationslage ist bis jetzt sehr dünn. Das Gerät soll eine Auflösung von 1600×1200 haben und das wichtigste einen Stift mit dem man Notizen machen kann. Irgendwann soll vielleicht auch mal kollaboratives arbeiten über WLan möglich sein.
Ich bin mir nicht sicher wie ich das Gerät finden soll, dafür müsste ich es länger in Gebrauch haben. Ganz ehrlich: Begeistert bin ich nicht, auch wenn die Idee einen Schritt in die richtige Richtung ist, würde ich eigentlich nur ungern meinen Win8 Tablet gegen so ein Gerät eintauschen. Hier die Gründe:
- Keine Farbe
- Eingeschränkte Funktionen
- Langsam
Aber einen Vorteil sehe ich den dieses Gerät hat und der macht es wirklich (ein wenig) Interessant: Der Akku wird wohl sehr lange reichen wie bei den meisten E-Ink Geräten und das Gewicht von 360g ist auch eher Taschenfreundlich. Außerdem zeigt Sony schon mal ein wenig Mut in dem es drei Universitäten mit dem Gerät ausstattet.
Wer noch mehr wissen will wird bei The Verge fündig.
[Update]
Die Idee lässt mich ja doch nicht so wirklich los. Jetzt bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich nicht überzeugt bin. Das Gerät mag zwar technisch gesehen interessant sein. Ist aber aufgrund der wenigen Einsatz Szenarien kein echter Fortschritt zum analogen Papier.
Digitales Papier heißt auch, das ich die Möglichkeit haben muss digitale Inhalte: Video, Fotos, Audio, usw. einfügen zu können. Erst dann wird es richtig spannend. Diese Anforderung wird mit einem E-Ink nicht umzusetzen sein (vorerst).
Was denkt ihr würdet ihr so ein Gerät haben wollen?
[/Update]
about.me Mark Kreuzer
Veröffentlicht: Mai 6, 2013 Einsortiert unter: Engine Room, Papierlos Experiment | Tags: about.me, Socail-Media, Visitenkarte Schreibe einen Kommentar »Tja ich verzweifele ja immer noch ein wenig an der Visitenkarte, ich finde sie weder gut noch notwendig. Es ist aber leider immer noch so, dass viel zu viele eine verteilen oder einen nach einer Frage und ich verstehe ehrlich gesagt nicht: WARUM!?
Ich beobachte bei mir selbst, dass wenn mir jemand eine Visitenkarte gibt ich nur in den seltensten Fälle mit der später etwas damit mache. Ich verrate euch jetzt ein Geheimnis: Wenn ihr mir mal eine Visitenkarte geben wollt und ich nicht ein Foto davon mache, dann stehen die Chancen sehr schlecht das ich mich jemals an euch erinnern werde.
Ich habe in einem meiner alten Blog Einträge beschrieben wie ich für mich die Vistenkarte gelöst habe (Visitenkarten der Zukunft). Eigentlich war es nur ein QR-Code der auf eine im Internet gespeicherte Kontaktkarte verweist, die sich der Interessent dann direkt auf sein Handy speichern kann.
Mittlerweile nehme ich aber auch davon ein wenig Abstand, denn mir fällt folgendes auf: Oft fragt man ja jemanden nach einer Visitenkarte weil man mehr über den anderen erfahren will, bzw. man möchte die Möglichkeit haben in Kontakt zu treten. Ein Stücken Papier in Visitenkartenform reicht da eigentlich nicht aus. Denn außer Firmenname, Name, Titel, Berufsbezeichnung und Kontakt via Telefon und Mail steht da oft nichts weiter.
Ich finde das persönlich viel zu wenig bzw. viel zu uninteressant. Ich habe jetzt schon seit Februar ein about.me Profil und muss sagen, die Idee gefällt mir mittlerweile so gut, dass ich mein about.me Profil jetzt in meine E-Mail Signatur übernehme.
Mein Profil sieht so aus und hier ist auch der Link wenn Ihr euch das lieber in Live ansehen wollt:
Der Punkt ist wer auch immer meine “Visitenkarte” haben will, will das weil er etwas über mich erfahren will, bzw. weil er eine Möglichkeit haben möchte mit mir in Kontakt zu treten. Auf meiner about.me Seite hat er die Möglichkeit zu beidem. Zum einem gibt es eine kurze Selbstbeschreibung inklusive der achso wichtigen Titel zum anderen gibt es Links zu allen meinen Kanälen im Internet.
[Update]
Ach ja bevor ich es vergesse: Etwas was mir auch super gefällt ist die Tatsache, dass ich die Möglichkeit habe mir meine Seiten Statistik anzusehen. Macht das mal mit euer Vistenkarte:
[/Update]
Wie findet ihr die Page? Habt ihr auch so eine Lösung im Internet oder setzt ihr lieber weiter auf die Visitenkarte?
Lunchtalk Papierloses Büro
Veröffentlicht: Mai 1, 2013 Einsortiert unter: Papierlos Experiment, Tablet-PCs | Tags: #nopaper, Cloud, Lunchtalk 1 Kommentar »Auch auf die Gefahr hin als Troll wahrgenommen zu werden muss ich mir noch mal die Wirtschafts Woche vorknüpfen. Diesmal aber im positiven Sinne. Bevor es zu dem Thema Papierloses Büro geht, möchte ich kurz ausholen und was zu der Vorgeschichte sagen:
Die Wirtschafts Woche veranstaltet jeden Tag um 12:00 einen 15. minütigen Lunchtalk zu einem “wichtigen” Thema. Das ganze sieht aus das die zwei Redakteure Franziska Bluhm und Sebastian Matthes sich einen Gast einladen und dann über Google Hangout eine kleine Gruppendiskussion führen. Bis vor kurzem hat mich das Konzept, bei dem man zwar vielleicht denken mag, klingt ja ganz nett tue ich mir aber nicht an, mich recht wenig interessiert. Als dann aber in der vergangenen Woche Malte Götz zu dem Thema #Drosselkom als Gast eingeladen wurden ist, habe ich mir zum ersten mal einen ganzen Lunchtalk angesehen.
Long story Short: Das Konzept des WiWo Lunchtalks ist super und ist ab jetzt fest in meinen Kalender eingetragen. Alleine die Tatsache das die Uhrzeit und die Länge super passen, würde eigentlich schon fast reichen um mich zu überzeigen. Dann kommt aber noch dazu, dass Zuschauer fragen und/oder Kommentare per Twitter unter #lunchtalk reinwerfen können die dann oftmals auch den Weg in die Diskussion finden, was in meinen Augen das ganze zu einem super zeitgemäßen Format machen.
Genug Lob für das Format, ab zu dem Thema des Blogs. Diese Woche (KW18) wurde ein, weiterer Talk, zu dem Thema Papierlosigkeit gehalten, welcher sich in meinen Augen sehr lohnt. Als Gast (“Experte”) wurde Bernhard Zöller eingeladen zu dem man im Internet leider nicht sehr viel findet, außer das er Unternehmensberater im Bereich DMS ist. Sein Unternehmen sieht definitiv aus als ob es Hand und Fuss hat aber leider keine gibt’s keine Social Media Streams von ihm oder ähnliches.
Ich bin mir nicht ganz sicher wie Ihr jetzt am besten vorgehen solltet aber hier der Lunchtalk als Aufnahme in YouTube. Eure Möglichkeiten sind:
- Ihr schaut euch das Video an und lest dann meinen Kommentar (empfohlen)
- Ihr schaut euch das Video an und lest nicht den Kommentar (auch ok)
- Ihr schaut euch das Video nicht an und lest nur meinen Kommentar (ok)
- Ihr schaut euch das Video nicht an und lest auch nicht meinen Kommentar (warum seid ihr überhaupt hier!?)
Direkt am Anfang macht sich der Bernhard ein wenig bei mir unbeliebt, weil er glaubt, das dinge wie der Conrad Katalog oder die FAZ auch in Zukunft weiter auf Papier sind, aus haptischen Gründen. Ich persönlich denke, dass das eine Generationsfrage ist und spätestens die Generationen die heute geboren bzw. jung sind dieses haptische empfinden nicht teilen. Ich packe lieber mein Surface oder mein iPAd an als eine doofe unpraktische Papierzeitung.
Was auch am Anfang direkt auffällt ist das Bernhard Zöller, doch sehr die Unternehmensbrille auf hat, wahrscheinlich berufsbedingt. Denn er sagt, das viele Sachen wie Rechnungsmanagment etc. für Firmen heute schon oft komplett digital gelöst ist. Das stimmt bestimmt für große Unternehmen aber nicht für unsere KMUs.
Seiner Argumentation zu der Unterschrift kann ich leider nicht ganz folgen. Ich hab schon so oft Dokumente an meinem Tablet-PC unterschrieben, bis hin zum Kaufvertrag von einem Auto. Bis jetzt wurde jedes Dokument was ich so unterschrieben habe, wurde akzeptiert.
Lustig fand ich als er mal die Kamera durch sein Büro hat gleiten lassen, dass sein Büro wirklich extrem papierlos war. Aber ich meine besonders bei 5:10 bzw. 5:13 kann man da ein Notizbuch liegen sehen. Gerade dieses Papier, das wo wir uns unsere Notizen machen finde ich ist die schlimmste form des Papiers, aber da kann ich jetzt auch nur mutmaßen ob es bei ihm der Fall ist oder nicht.
Das Thema Sicherheit was dann angesprochen wird finde ich auch sehr spannend. Meine Meinung zu dem Thema kennt ihr ja, die meisten Cloud Service Provider haben ein deutlich besseres System als sich ein kleines Unternehmen selber leisten bzw. vorhalten kann. Schlimm finde ich wieder wie ”abfällig” er über Evernote spricht. Wieder mal fällt auf wie wenig Microsoft hier in diesem Bereich Markt Präsenz besitzt. Wer seine Unternehmensdaten sicher speichern möchte, der kann nicht Google Drive bzw. Dropbox landen. Hier liegt der riesen Vorteil von dem Microsoft Office365 und dem SkyDrive Pro. Zusammen mit OneNote kann ich hier auch unternehmenskritische Daten ablegen. Und wenn eine Firma ein eigenes Rechenzentrum betreibt, dann können sie die selben Produkte auch benutzen, einfach nur self-hosted.
Selbst wenn die Prozesse in großen Unternehmen papierlos ausgelegt sind, und auch viele der Dokumente digital vorliegen, so wird doch einiges und gerade die wertschaffenden Informationen sicher noch oft auf Papier gemacht, dieser Fakt wird nicht wirklich besprochen.
Lustig war bei 13:07 wie Bernhard Zöller auf die Frage nach dem spar Potential der Papierlosigkeit antwortet: “Ich hab keine Ahnung” er hat zwar recht, dass die Frage nach den Einsparungen nicht die primäre Frage ist, ist es doch bestimmt eine Frage die oft interessant ist.
Tja und bei 14:40 konnte ich dann per Twitter auch noch in die Diskussion was reinbringen: Meine (These), falsch meine Erfahrung ist ja das die ganze Thematik stark mit dem Alter der Akteure zusammenhängt, sprich die meisten sind einfach zu alt. Auch wenn Bernhard Zöller mit seinen 45 Jahren sicher sehr Technikaffin ist, folge ich nicht seiner Argumentation, dass Alter keine Rolle spielt, sobald der Anwender die Vorteile eines neuen Systems sieht. Und auch sein Beispiel mit der Karte ist nur bedingt richtig, siehe mein Beispiel mit dem Katasteramt.
Gegen Ende interessant, das Franziska Bluhm nicht ihren Schreibtisch zeigen wollte, da da wohl sehr viel Papier liegt. Schade eigentlich
Digitales Katasteramt
Veröffentlicht: April 29, 2013 Einsortiert unter: Papierlos Experiment, Tablet-PCs | Tags: tablet pc Schreibe einen Kommentar »Letzte Woche war bei der Arbeit ein Mitarbeiter des Vermessungsamtes bei uns zu besuch und wollte seine Karten auf Aktualität prüfen. Was das ganze mit Sklaven zu tun hat, erfahrt ihr am Ende des Artikels.
Da die Sonne geschienen hat und ich es nicht wirklich toll finde wenn fremde Leute unbeaufsichtigt über das Grundstück rumspringen bin ich einfach mal mitgegangen. Was mich sehr gewundert hat wie modern der Beamte ausgestattet war.
Der Herr war sehr verwirrt auf meine Frage ob ich ein Foto von ihm machen dürfte. Memo an mich: Das nächste mal erst vom Blog erzählen und dann nach einem Foto fragen.
Wie Ihr seht hatte er in einem speziellen Tragegeschirr einen Tablet-PC vor dem Bauch geschnallt auf welchen er seine Notizen gemacht hat. Der Beamte war so nett und hat mir sein System recht ausführlich gezeigt. Natürlich weiß ich nicht inwieweit das ich hier beschreibe auch für andere Kommunen gilt aber im Rhein-Sieg-Kreis ist die Behörde schon seit ~1Jahr mit Tablet-PCs ausgestattet.
Wie so oft, zumindest wenn es gelungen ist, wenn etwas analoges in digital umgewandelt wird bekommt man ein positives Echo. Der Beamte war von seinem System mehr als begeistert und hat mir auch breitwillig sein System vorgeführt.
Auf seinem Gerät (btw. mit Windows 7 drauf) hatte er eine spezielle Software für die Vermessung drauf. Stellt euch das ganze wie Google oder Bing Maps nur in viel detaillierter vor. Ich war richtig neidisch auf die Luftaufnahmen die er von unserem Gelände hatte. Der Clou war eigentlich, dass er jederzeit weitere Informationen in anderen Layern drüber legen konnte. Ich kenn mich zuwenig mit Vermessung aus, aber der Herr hat sich richtig reingesteigert und ich muss sagen, dass sah schon beeindruckend aus.
Auf meine Frage wie den früher einen Vor-Ort Termin aussah, hat er nur abgewunken. Ihr wisst ja schon was jetzt kommt, aber früher musste er halt immer mehrere teil riesige-Papierkarten mitschleppen. Gerade bei Regen war das eine Freude hat er erzählt. Jetzt macht er bei einem Vor-Ort Termin seine Ergänzungen direkt im System und wenn er Abends wieder ins Büro fährt, synchronisiert sich sein System automatisch und es ist keine Nachbearbeitung mehr nötig,
Und für die die sich wie ich Fragen warum man so oft dazu auch Katasteramt sagt und wo der Begriff herkommt hier ein Auschnitt au dem Wikipedia Artikel
Kataster kam über das französische Wort cadastre ins Deutsche und wird in etymologischer Hinsicht auf das griechische Wort (κατάστιχον katástichon „Liste, Register, Geschäftsbuch“ zurückgeführt. Die Wortübernahme erfolgt über das mittellateinische Rechtswort catastrum, dieses wiederum auf ein lateinisches Wort capitastrum „Kopfsteuerverzeichnis“. Das catasta (lat. „Stapel, Stoß, Menge“), wurde verwendet für ein Schaugerüst zur Ausstellung verkäuflicher Sklaven, also eine Auflistung der angebotenen Sklaven
Kommentar: WiWo papierlos Selbstversuch
Veröffentlicht: April 28, 2013 Einsortiert unter: Papierlos Experiment | Tags: Evernote, iPad, onenote, tablet pc, Windows 8 12 Kommentare »Ein wenig bin ich hin und hergerissen: Auf der einen Seite freut es mich sehr, dass die Wirtschafts Woche sich dem Thema Papierlos angenommen hat. Das sieht man sofort wenn man sich den Screenshot von der Startseite der WiWo anschaut (die FedEx Werbung hab ich rausgeschnitten)
Auf der anderen Seite, und das will ich auch gar nicht verhehlen, ist man doch ein wenig enttäuscht, den selbst wenn der Artikel gut geschrieben ist nicht annähernd an das Level von meinem Blog rankommt.
So genug verletzter Stolz: Betrachten wir doch mal was der Autor (Sebastian Matthes) so gemacht hat. In kurz hat er festgestellt das Papier nicht wirklich ein optimales (bzw. zeitgemäßes) Medium mehr ist und hat versucht, genau wie ich damals, drei Monate auf Papier zu verzichten. Als ich damals mein Experiment gestartet habe und mir überlegt habe wie lange will ich das Leben ohne Papier ausprobieren hab ich mir gedacht, 1 Monat ist zu kurz und keiner wird es ernst nehmen, 6 Monate ist zu lang falls ich merke das es nicht geht, 3 Monate ist eine gute Zahl, mich interessiert ob sein Gedankengang ähnlich war.
Der große Unterschied zu meinem Experiment ist es, dass Sebastian vor allem auf Evernote und iOS gesetzt hat. Eine Entscheidung die wahrscheinlich den meisten Leuten naheliegt, schließlich macht Evernote viel Werbung und viel Buzz um ihr Produkt. Um so spannender war der Artikel für mich weil ich mich ja seinerzeit bewusst gegen Evernote entschieden habe, und diese Entscheidung bis heute nicht bereue.
Interessant oder viel mehr schade finde ich, dass der Horizont des Autors leider nur von iOS bis nach Android geht und nicht einmal erwähnt das es auch Tablets von Microsoft gibt. Die Welt scheint gerne zu vergessen, dass Microsoft die ersten waren die einen Tablet-PC auf den Markt geworfen haben, was nicht weiter verwunderlich ist, den Microsoft vergisst es anscheinend selbst gerne.
An dieser Stelle noch kurz der Hinweis, das es Evernote auch für Windows 8 als Software wie auch als App und auch für das Windows Phone gibt.
Das iPad, und ja ich besitze sowohl das normale wie auch das Mini, ist kein Gerät um damit Notizen zu machen. Zumindest ursprünglich nicht, ich frage mich ob sich Steve Jobs im Grab umdreht, schließlich war er ja der der den Stift nicht mehr haben wollte. Alleine die Auswahl des richtigen Stifts nimmt fast eine ganze Seite in Anspruch. Ich frage mich warum der Sebastian nicht mit einem Wort erwähnt, was ich bei dem schreiben/skizzieren auf dem iPad am meisten stört: Man kann nicht natürlich schreiben, da man den Handballen nicht auf das Display ablegen kann.
Was mich persönlich erstaunt hat, bzw. was ich nicht gemacht habe, was aber der Sebastian gemacht hat, er fängt an alte Papier-Dokumente zu scannen, das ist etwas was ich nie gemacht habe, einfach weil ich bisher zu Faul war und nicht den richtigen Scanner hatte. Wobei seit kurzen habe ich einen Samsung ScanSnap ix500 und das Gerät macht beim Scannen keine Kompromisse. Trotzdem sind die meisten Dokumente die auf Papier sind einfach zu unwichtig als das ich sie noch scannen möchte. Erst wenn ich einen Vorgang wirklich brauche, fange ich an relevante Dokumente zu scannen, dass halte ich für effizienter.
Die gescannten Daten dann auf einer Festplatte zu speichern die einen Zugang zum Internet besitzt und das als Lösung gegen die Angst gegen den Daten Gau zu beschreiben halte ich für fatal. Sicherlich zeigt es, dass der Autor sich Gedanken zu dem Thema gemacht hat aber die gewählte Lösung halte ich aus eigner Erfahrung weder für sicher noch für besonders praktisch. Meine Empfehlung an dieser Stelle lautet: Cloud Computing! Legt eure Daten bei jemanden ab dem ihr vertrauen könnt und wenn ihr es wirklich sicher haben wollt, wählt eine Lösung wo ihr Geld dafür bezahlen müsst. Meine Empfehlung: SkyDrive oder Office365.
Der Autor hat ja Doo empfohlen und in dem Zusammenhang fällt mir ein, das ich immer noch mal den Frank Thelen besuchen wollte um mir das ganze noch mal aus der nähe anzusehen.
Eigentlich hat mir der Artikel gefallen, den er zeigt das das Thema mit dem ich mich schon so lange beschäftige so langsam auch bei den älteren, nicht digital native, Generationen ankommt. Des weiteren finde ich ist er ordentlich geschrieben und versucht sich dem Problem von mehreren Seiten zu nähern. Letztlich ist es mir egal wie jemand auf Papier verzichtet, aber meine Erfahrung in dieser Thematik zeigt mir gerade etwas auf, dass Sebastian nach drei Monaten wahrscheinlich einfach noch nicht feststellen kann.
Die Wahl des Systems welches wir benutzen wird große Auswirkung haben. Wahrscheinlich könnten Sebastian und ich nicht besonders gut zusammenarbeiten weil wir beide eine andere Lösung als der andere haben. Ich bin überzeugt das OneNote deutlich besser als Evernote ist, und habe mein papierloses Leben mittlerweile komplett darin gespeichert. Ich habe Notizbücher die ich mit Freunden oder mit Arbeitskollegen teile, aber wie sähe es aus wenn jemand so anders organisiert ist als ich, ist dann eine Zusammenarbeit überhaupt noch möglich?
Digitales Papier ist ein spannendes Thema und mir juckt es gerade sehr in den Fingern mal wieder ein paar Webcasts zu machen, denn ich bin mir sicher das ich ein deutliches besseres System, als das in dem Wirtschafts Woche Artikel beschreibene habe.
Digitale Heftklammern
Veröffentlicht: April 22, 2013 Einsortiert unter: Engine Room, Papierlos Experiment | Tags: tacker 2 Kommentare »11.000 Heftklammern !? Mein Tacker ist leer und ich wollte ihn auffüllen und musste feststellen das unser kleines Büro ~11.000 Heftklammern auf Lager hat.
Tja und das hat mal wieder den Nerd in mir geweckt. Mir sind folgende Fragen durch den Kopf geschossen:
Warum sind in jeder Verpackung 1.000 Heftklammern?
Natürlich ist die Antwort total naheliegend. Die DIN7405 mit dem netten Titel “Heftklammer 24/6 für Büro-Heftgeräte, Heftklammer, Klammerstab” vom Dezember 1963 gibt vor das normgerechte Heftklammern nur in 1.000er Verpackungen verkauft werden darf.
Wie viele Klammern hat ein Streifen?
Auch das ist natürlich genormt. Ein Streifen, korrekte Bezeichnung lautet übrigens Klammerstab, muss 50 Klammern haben. Dabei ist maximal eine Abweichung von 1 Klammer erlaubt. Ich habe gerade mal nachgezählt, scheint hinzuhauen, bin aber ein wenig misstrauisch, ich wette hier gibt es Platz für Verschwörungstheorien.
Was bedeuten die Zahlen 24/6, 26/2, 26/8, usw. ?
Die erste Zahl ist die Drahtnummer gemäß der Deutschen Heftdrahtlehre. In kurz so kleiner die Zahl desto stärker der Draht. Die zweite Zahl gibt die Schenkellänge der Klammer an. Interessante Info: Nur die 24/6er Klammer ist genormt! Eigentlich ein Skandal: Ich finde man sollte bei der EU anrufen und eine europaweit gültige Norm für ALLE Klammern einführen. Wo kommen wir den da bitte hin?
Wie viele Blätter kann ich zusammenklammern?
Hier schnell eine einfache Übersicht, gilt natürlich nur für 80g/m² Papier:
| Anzahl Blätter | Klammertyp |
| 30 | 24/6 |
| 30 | 26/6 |
| 30 | 26/8 |
| 50 | 23/8 |
| 70 | 23/10 |
| 100 | 23/13 |
Woraus besteht eine Heftklammer?
Heute meistens aus verzinktem Stahl früher noch aus verkupfertem. Mir haben die aus Kupfer immer besser gefallen. Gibt es eigentlich Farbige Heftklammern? Es gibt sogar farbige Heftklammern. Ich bin mir nur nicht sicher ob das Normgerecht ist
Wer hats erfunden?
Nicht die Schweizer. Die Geschichte der Heftklammer scheint sehr spannend zu sein. Wie so oft ist der eigentliche Erfinder nicht mit absoluter Sicherheit festzustellen. Aber alles deutet auf den amerikanischen Erfinder Georg W. McGill hin aber sein direkter Konkurent der wohl um das Patent aus 1867 herum erfunden hat gilt auch mit als “Erfinder”.
Wie ist der Begriff Tacker entstanden?
Habt ihr euch das schon mal gefragt? Ich bis jetzt noch nicht aber beim schreiben des Artikels schon, die antwort ist recht profan: Einfach nur ein eingedeutschter Begriff.
Tacker= Eintreibegerät
to tack = befestigen
Warum schreibe ich einen so langen Blogeintrag darüber?
Sehr gute Frage ich weiß es eigentlich gar nicht so genau. Ich vermute weil ich schockiert war das ich auf einen Schlag genug Munition gefunden habe um theoretisch, bzw. gemäß Norm, 330.000 Blatt Papier mit einander zu vertackern. Das ist eine ziemlich große Zahl deshalb. Bei 250 Arbeitstagen in NRW muss ich also um ein 1.000er Paket wegzubekommen mindestens 4 mal am Tag tackern.
Zum Schluss und zur allgemeinen Erheiterung noch ein Video von meinem elektrischen Rexel Staple Wizard Tacker
Bleibt mir nur festzustellen, dass es neben der Papierindustrie noch eine Industrie in Zukunft schwer haben wird. Warum auch Papier tackern wenn man eh alles in OneNote schreibt.
Was mich zu guter Letzt noch interessiert: Schaut doch mal Spaßeshalber nach wie viele Klammerstreifen ihr bei euch findet!
Digitales Kerzenlicht
Veröffentlicht: April 15, 2013 Einsortiert unter: Engine Room, Papierlos Experiment | Tags: LED kerzen 3 Kommentare »Der Frühling kommt und auch das Blog erwacht wieder aus seinem Winterschlaf. Erst einmal sorry, dass es hier so lange ruhig war, aber ich hab eine wirklich gute Begründung. Es ist viel spannendes passiert in letzter Zeit und man könnte sagen, dass sich die Ereignisse ein wenig überschlagen haben und ich einfach nicht mehr nachgekommen bin. So genug der rührseligen Worte, zurück zum Geschäft.
Wie ihr wisst bin ich kein riesen Fan von Papier (also zumindest von dem auf dem man schreibt) und ich habe einfach schon zu oft die Diskussionen geführt in dem Leute mit versuchen zu erklären, das sie Papier sowieso immer weiter Papier benutzen werden und die Menschheit auch.
Gestern Abend wurde ich von Kai und Maike zum Grillen eingeladen (danke nochmal) und zu spätere Stunde holte Maike eine Kerze raus.
Die Kerze passte toll rein und hat die schöne Atmosphäre des fast schon sommerlichen Abends eingefangen und noch mal verstärkt. Hätte Maike nicht erwäht, dass es sich dabei um eine LED Kerze gehandelt hat, hätte ich diesen Umstand nicht bemerkt. Sie hat genau wie eine echte Kerze ein wenig geflakert und rein optisch sah sie für mich auch aus wie eine echte Kerze. Im drauffolgenden Gespräch haben wir festgestellt, dass so eine digitale Kerze viele Vorteile hat. Sie ist sicherer als eine normale Kerze, da man keine Sorge haben muss, dass sie die Wohnung abfackelt wenn man sie mal alleine vor sich hin brennen lässt.
Kaum jemand schmückt zum Beispiel seinen Weihnachtsbaum noch mit echten Kerzen, viel zu gefährlich.
Ich weiß nicht ob es, selbst für mich, ein wenig weit hergeholt ist Kerzen mit Papier zu vergleichen aber ich mach es trotzdem einfach mal. Was denkt ihr?
Microsoft's Windows Blue Gets A Video Demo, Borrows More Tricks From Windows Phone
Veröffentlicht: März 26, 2013 Einsortiert unter: Microsoft Schreibe einen Kommentar »Windows Phone Blue, Microsoft's upcoming update for Windows Phone 8, popped a minor leak over the weekend, but now Tom Warren over at the Verge has had a chance to go hands-on with an early version of the new OS version. The key features appear to be smaller Live Tiles, like those introduced with Windows Phone 8, as well new UI features and more built-in apps.
Schule ohne Hefte – so geht es
Veröffentlicht: März 12, 2013 Einsortiert unter: Papierlos Experiment, Tablet-PCs | Tags: #nopaper, mySchool Schreibe einen Kommentar »Das ich kein großer Fan von Papier bin ist bekannt. Aber immer nur meckern und nix beitragen hilft ja nichts. Aus diesem Grund habe ich mit Freunden ein Team (MySchool) für den Wettbewerb Imaginecup gegründet und wir haben uns eine schöne Lösung überlegt. Bis jetzt haben wir schon viel gutes Feedback auf die Idee bekommen
Worum geht es?
Eine Schule ohne Hefte und ohne Arbeitsblätter!
Wie soll das erreicht werden?
Unsere Idee ist es eine App für Windows 8 und für WP8 zu bauen mit der die Kernaspekte des Unterrichts digital abgebildet werden kann.
Wann geht es los?
Unser Team ist schon voll dran was auf die Beine zu stellen. Unser Ziel ist es bis zum Finale in Berlin einen fertigen Prototypen zu haben der auch schon ein funktionierendes Backend in der Cloud hat. Bis jetzt würde ich sagen sind wir auch auf einem guten Weg und wenn es was zu berichten gibt, dann werdet ihr das hier erfahren.
Bis es was neues zu Berichten gibt schaut doch schon mal auf unser Interview für Jetzt.de dem Magazin der Süddeutschen Zeitung:
In der Schule wird man mit Blättern überflutet. Nach dem Unterricht verschwinden sie oft im Müll, liegen verknittert in der Tasche oder stapeln sich zu Hause in der Ecke. Drei Schüler und ein Student haben eine App entwickelt, mit der sie gegen die Papierverschwendung kämpfen wollen. Weiterlesen
Ein Logo haben wir natürlich auch schon zumindest einen ersten Entwurf. Und wenn ihr spontan noch einen Kommentar hinterlasst wie euch die Idee gefällt oder was ihr noch so für Ideen dazu habt, dann bitte immer her damit.










